Wenn Kaspersky Antivirus aktiviert ist, wird bei der Defragmentierung die Prozessgeschwindigkeit extrem verlangsamt bzw. das gesamte System reagiert nicht mehr.
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Workstations MP4
Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Workstations MP3 (Versionen 6.0.3.830, 6.0.3.837)
Kaspersky Anti-Virus 6.0 SOS MP4
Kaspersky Anti-Virus 5.0 für Windows Workstations MP5 (Version 5.0.676 - 5.0.712)
Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers MP4
Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers MP3 (Version 6.0.3.830, 6.0.3.837)
Kaspersky Anti-Virus 5.0 für Windows Dateiservers MP4 (Versionen 5.0.77 - 5.0.78)
Gemäß Empfehlung von Microsoft wird dringend davon abgeraten, Programme die mit großen Datenmengen arbeiten (wie z.B. Datenarchivierungen, Festplatten-Defragmentierungen o. Ä.) und Monitoring- bzw. Überwachungstools (wie z.B. Antiviren-Programme) gleichzeitig auszuführen.
Während die erste Programmgruppe bei der Ausführung Merkmale und interne Dateiattribute (Kennzeichen zur Existenz einer Datei im Dateisystem bzw. Kopier-Kennzeichen) ändert, registriert gleichzeitig die zweite Programmgruppe aufgetretene Veränderungen der Dateiattribute und deutet dies als generelle Dateiveränderung. Konsequenter Weise werden diese Dateien durch die Überwachungsprogramme erneut untersucht.
Als sichtbares Folgeergebnis gleichzeitiger "gemeinsamer" Programmausführung ist die starke Reduzierung der Prozessgeschwindigkeit bzw. ein Systemstillstand zu beobachten.
Sowohl von Microsoft als auch von Kaspersky Lab wird empfohlen, das Antiviren-Monitoring (Dateiüberwachung im Echtzeit-Modus) während der Durchführung von Programmaktionen mit größeren Datenmengen zu deaktivieren. Außerdem wird an der Stelle darauf hingewiesen, dass die Durchführung solcher Operationen eine sichere Systemumgebung voraussetzt (Die Verbindungen des Computers sowohl zum Netzwerk als auch zum Internet sollten zu diesem Zeitpunkt deaktiviert sein).