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Kaspersky Anti-Virus 6.0 MP2 (Versionen 6.0.2.614, 6.0.2.621)

 

Ausnahmeregeln der Vertrauenwürdigen Zone

 Artikel ID: 976    Andere Sprachen:  Francais  Japan  Poland          Wochenauswahl 4    Verändert am 27.12.2007 17:42 Druckversion

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Kaspersky Anti-Virus 6.0 MP1 (Version 6.0.1.411)
  • Kaspersky Anti-Virus 6.0 MP2 (Versionen 6.0.2.614, 6.0.2.621)
  • Kaspersky Internet Security 6.0 MP1 (Version 6.0.1.411)
  • Kaspersky Internet Security 6.0 MP2 (Versionen 6.0.2.614, 6.0.2.621)
  • Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Workstations MP3 (Versionen 6.0.3.830, 6.0.3.837)
  • Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Dateiservers MP2
  • In Kaspersky Labs Produkten der Version 6.0 wird die Arbeit mit Ausnahmen durch die Vertrauenswürdige Zone durchgeführt.

    Beim Hinzufügen einer Ausnahme wird eine Regel erstellt, die danach für mehrere Programmkomponenten, und zwar: Datei-Anti-Virus, Mail-Anti-Virus, Proaktiver Schutz, sowie bei der Ausführung von Aufgaben zur Virensuche verwendet werden kann. Es gibt zwei Typen der Ausnahme:

    • Objekt - Ein bestimmtes Objekt, ein Ordner oder Dateien, die einer bestimmten Maske entsprechen, werden von der Untersuchung ausgeschlossen. 
    • Bedrohungstyp - Ein Objekt wird auf der Grundlage des Status, der ihm nach der Klassifikation der Viren-Enzyklopädie entspricht, von der Untersuchung ausgeschlossen.

    Für den Typ Objekt können Sie folgende Parameter festlegen/ändern:

    • Eine Datei, einen Ordner oder eine Maske angeben, die von der Untersuchung ausgeschlossen werden müssen; 
    • Ausnahme für Unterordner angeben, wenn als Ausnahme ein bestimmter Ordner angegeben ist; 
    • Komponente(-n) und Aufgaben angeben, für welche die neue Regel bei der Arbeit verwendet werden soll.

    Für den Typ Bedrohungstyp können folgende Parameter festgelegt/geändert werden:

    • Den vollständigen Namen der von der Untersuchung auszuschließenden Bedrohung angeben, wie er in der Viren-Enzyklopädie genannt wird, oder den Namen nach einer Maske; 
    • Komponente(-n) und Aufgaben angeben, für welche die neue Regel bei der Arbeit verwendet werden soll.
    • Für einige Objekte, die nach Bedrohungstyp ausgeschlossen werden, können im Feld Erweiterte Einstellungen zusätzliche Bedingungen für die Verwendung der Regel  festgelegt werden. In den meisten Fällen wird dieses Feld automatisch ausgefüllt, wenn eine Ausnahmeregel aus der Meldung des Proaktiven Schutzes hinzugefügt wird.

    Die Angabe von zusätzlichen Parametern kann beispielsweise für folgende Verdikte notwendig sein: 

    • Invader (Eindringen in Programmprozesse). Für dieses Verdikt können Sie als zusätzliche Bedingung den Namen, die Maske oder den vollständigen Pfad des Zielobjekts angeben (z.B. der dll-Datei). 
    • Launching Internet Browser (Browserstart mit Parametern). Für dieses Verdikt können Sie als zusätzliche Bedingung die Parameter für den Browserstart angeben.

    Beispielsweise haben Sie im Proaktiven Schutz bei der Aktivitätsanalyse von Anwendungen den Browserstart mit Parametern verboten, möchten aber als Ausnahmeregel den Browserstart für die Domäne www.kasperky.com mit einem Link aus Microsoft Office Outlook erlauben.

    Dafür müssen Sie eine entsprechende Ausnahme festlegen:

    • Öffnen Sie das Konfigurationsfenster 
    • Klicken Sie auf die Schaltfläche Einstellungen 
    • Wählen Sie Schutz 
    • Im rechten Teil des Fensters im Abschnitt Allgemein klicken Sie auf die Schaltfläche Vertrauenswürdige Zone 
    • Auf der Registerkarte Regeln für Ausnahmen klicken Sie auf Hinzufügen 
    • Im geöffneten Fenster klicken Sie auf den Link angeben neben dem Wort Objekt 
    • Im Fenster Auszuschließendes Objekt wählen Sie Durchsuchen und fügen Sie die Datei outlook.exe hinzu. Wählen Sie den Ordner mit dieser Datei und fügen Sie den vollen Pfad zur Datei ein 
    • Klicken Sie auf Ok 
    • Im Fenster Ausnahmeregel aktivieren Sie die Option Bedrohungstyp 
    • Neben dem Wort Verdikt im unteren Teil des Fensters Ausnahmeregel klicken Sie auf den Link angeben  
    • Im Fenster Verdikt fügen Sie Launching Internet Browser ein 
    • Aktivieren Sie die Option Erweiterte Einstellungen  
    • Im Feld Erweiterte Einstellungen geben Sie Website-Adresse von Kaspersky Lab www.kaspersky.de an 
    • Klicken Sie auf Ok 
    • Im unteren Teil des Fensters Ausnahmeregeln klicken Sie den Link Datei-Anti-Virus neben dem Wort Komponente 
    • Im Fenster Auszuschließende Komponente setzen Sie das Häkchen nur für die Komponente Proaktiver Schutz 
    • Klicken Sie auf Ok viermal 
    • Schließen Sie das Konfigurationsfenster

    Nach diesen Aktionen wird der Proaktive Schutz nicht ansprechen, wenn der Link www.kaspersky.de aus Microsoft Office Outlook geöffnet wird.

    InformationDie Dialogfenster von Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Workstations, Kaspersky Anti-Virus 6.0 MP1/6.0 MP2, Kaspersky Internet Security 6.0 MP1/6.0 MP2 und Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers sind identisch, jedoch mit jeweils entsprechenden Namen der Dialogfenster und Echtzeitschutzkomponenten.

     


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