|
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers Enterprise Edition (alle Versionen)
In Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers Enterprise Edition wird iSwift-Technologie verwendet, die es erlaubt, eine Datei nicht wiederholt zu untersuchen, wenn seit der letzten Untersuchung sie nicht verändert wurde. Die Datei fidbox.dat, die vom Anti-Virus im Systemverzeichnis %windir%\system32\drivers erstellt wird, beinhaltet Information über die bereits von Kaspersky Anti-Virus untersuchten nicht infizierten Objekten. D.h. je mehr Dateien vom Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers Enterprise Edition untersucht wurden, desto größer ist die Datei fidbox.dat. Diese Datei enthält nur aktuelle Information über die wirklich vorhandene im System Dateien - so wenn eine Datei im System gelöscht wird, wird die Information über diese Datei aus der Datei fidbox.dat auch gelöscht.
Bei Bedarf kann diese Datei manuell oder über die Befehlszeile (nur ab der Version 6.0 MP2) geleert werden. Um die Datei fidbox.dat manuell zu leeren, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Stoppen Sie Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers Enterprise Edition.
Sie können das entweder über die Konsole des Produkts, oder aus der Befehlszeile machen: net stop kavfs
- Laden Sie den File-Interception-Dispatcher aus.
Führen Sie in der Befehlszeile folgenden Befehl aus:
net stop klif
- Löschen Sie die Datei fidbox.dat.
Beachten Sie, dass diese Datei den Attribut "hidden"besitzt.
- Laden Sie den File-Interception-Dispatcher.
Führen Sie in der Befehlszeile folgenden Befehl aus:
net start klif
- Starten Sie den Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers Enterprise Edition über die Anti-Virus-Konsole oder über die Befehlszeile:
net start kavfs <
Anmerkungen:
- Seit Kaspersky Anti-Virus gestoppt wird und bis er gestartet wird, wird der Antiviren-Schutz nicht ausgeführt.
- Nachdem die Datei fidbox.dat geleert wurde, kann die Serverladung vom Anti-Virus steigen, weil alle Dateien, die erst nach dem Leeren der Datei fidbox.dat zugegriffen werden, von der Antiviren-Anwendung untersucht werden. Nach der Untersuchung wird die Information über das untersuchte Objekt wieder in die Datei fidbox.dat eingetragen und im Weiteren erlaubt die iSwift-Technologie sie wieder nicht zu untersuchen, wenn die Datei nicht verändert wurde.
|