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Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
Kaspersky Anti-Virus 2009
Kaspersky Internet Security 2009
Die Ausnahmeregeln werden in den Kaspersky Lab Produkten der Version 2009 in der Vertrauenswürdigen Zone verwaltet.
Ausnahmeregeln können für die folgenden Komponenten erstellt werden: Datei-Anti-Virus, Mail-Anti-Virus, Proaktiver Schutz, Untersuchung und Aktivitätsfilterung (nur für Kaspersky Internet Security 2009). Die Ausnahmeregeln können nach zwei Kriterien erstellt werden:
- Objekt - Datei, Ordner oder Maske können festgelegt werden
- Bedrohungstyp - Name oder Namensmaske für einen Bedrohungstyp entsprechend der Klassifikation der Viren-Enzyklopädie können festgelegt werden.
Für den Typ Objekt können die folgenden Einstellungen vorgenommen/geändert werden :
- Von der Untersuchung auszuschließende Datei, Maske oder auszuschließenden Ordner bestimmen.
- Ausnahmen für Unterordner festlegen, wenn ein bestimmter Ordner als Ausnahme angegeben wurde.
- Schutzkomponente(n) und Aufgaben bestimmen, für die diese Ausnahme gelten sollen.
Für den Bedrohungstyp können die folgenden Einstellungen vorgenommen/geändert werden:
- Namen/Namensmaske für den Bedrohungstyp entsprechend der Klassifikation der Viren-Enzyklopädie von Kaspersky Lab bestimmen.
- Schutzkomponente(n) und Aufgaben bestimmen, für die diese Ausnahme gelten soll.
- Option Erweiterte Einstellungen auswählen, um zusätzliche Bedingungen zur Anwendung der Regel einzustellen. In den meisten Fällen wird das Feld automatisch ausgefüllt, wenn eine Ausnahmeregel von einer Mitteilung der Komponente Proaktiver Schutz hinzugefügt wird. Eine Definition zusätzlicher Parameter kann beispielsweise in den folgenden Fällen erforderlich sein:
- Invader (Eindringen in Programmprozesse). Für diesen Bedrohungstyp können Sie als zusätzliche Ausnahmebedingung einen Namen, eine Maske oder den vollständigen Pfad zu dem betreffenden Objekt eingeben (z.B. eine dll-Datei).
- Starting Internet Browser (Browserstart mit Parametern). Für diesen Bedrohungstyp können Sie als zusätzliche Ausnahmebedingung die Parameter für den Browserstart eingeben.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Ausnahmeregel zu erstellen:
- Öffnen Sie das Hauptfenster des Programms.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Einstellungen.
- Wählen Sie Gefahren & Ausnahmen.
- Klicken Sie im rechten Teil des Fensters auf die Schaltfläche Vertrauenswürdige Zone.
- Wählen Sie im Fenster Vertrauenswürdige Zone die Registerkarte Regeln für Ausnahmen und klicken Sie auf Hinzufügen.
- Wählen Sie im Fenster Ausnahmeregel die gewünschten Ausnahme-Eigenschaften aus: Objekt ausschließen, Bedrohungstyp ausschließen oder beides.
- Klicken Sie auf den blauen Link Objekt wählen….
- Klicken Sie im Fenster Objektname auf Durchsuchen und fügen Sie die Datei hinzu, für die Sie eine Regel erstellen. Wählen Sie den Ordner mit dieser Datei oder geben Sie den vollständigen Pfad zu der Datei über die Tastatur ein.
- Aktivieren Sie die Option Unterordner einschließen, wenn die Regel für mehrere Dateien erstellt wird.
- Klicken Sie auf OK.
- Aktivieren Sie die Option Bedrohungstyp im Fenster Ausnahmeregel.
- Klicken Sie im unteren Teil des Fensters auf den blauen Link Name der Bedrohung angeben....
- Geben Sie im Fenster Bedrohungstyp in dem Feld Geben Sie den Namen oder eine Namensmaske…die Bedrohungsklassifizierung (z.B. Starting Internet Browser) ein.
- Aktivieren Sie die Option Erweiterte Einstellungen, wenn z.B. Name, Namensmaske oder der Pfad zu dem entsprechenden Objekt eingegeben werden muss.
- Klicken Sie auf OK.
- Klicken Sie im unteren Teil des Fensters Ausnahmeregeln neben der Option Schutzkomponenten auf den Link alle und definieren Sie die Komponenten, auf die die Ausnahmeregel angewendet werden soll.
- Klicken Sie viermal auf OK.
- Schließen Sie das Hauptfenster.
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Das in diesem Artikel abgebildete Dialogfenster des Produkts Kaspersky Internet Security 2009 unterscheidet sich von dem entsprechenden Dialogfenster des Produkts Kaspersky Anti-Virus 2009 nur im Produktnamen und der Anzahl der Komponenten im Menü Schutz.
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