Einschränkungen und bekannte Fehler in Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers Enterprise Edition MP2
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30.07.2008 14:26 |
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Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers Enterprise Edition MP2 (Build 6.0.2.551)
- Standardmäßig empfangen Update-Aufgaben Updates von den Kaspersky-Lab-Servern, die sich in der Region befinden, die der BS-Lokalisierung entsprechen, oder in der Region, die bei Installation des BS auf dem Computer angegeben wurde. Diese Besonderheit hängt damit zusammen, dass standardmäßig Update-Aufgaben unter dem Benutzerkonto "Lokales System" ausgeführt werden und Anti-Virus die Regionsoptionen dieses Benutzerkontos verwendet.
In dieser Situation wird empfohlen, die Region in den Einstellungen der Update-Aufgabe und -Weiterleitung genau anzugeben oder den Start dieser Aufgaben unter dem Benutzerkonto des Benutzers einzurichten, der die richtigen Regionsoptionen hat.
- In dieser Version wurde der Aufbau der empfohlenen Sicherheitsstufe für die Aufgabe Echtzeitschutz für Dateien geändert: Die Unterschung von SFX-Archiven ist aktiviert und die Einschränkung für die Höchstgrenze eines zu untersuchenden zusammengesetzten Objektes wird auf 8 MB gesetzt.
Deswegen unterscheidet sich bei Installation dieser Version von Kaspersky Anti-Virus 6.0 for Windows Servers Enterprise Edition mit einem jüngeren Release (6.0.0.454) oder MP1 (6.0.1.511) die Sicherheitsstufe in der Aufgabe Echtzeitschutz für Dateien von der empfohlenen Stufe.
Um dieses Problem zu umgehen, muss von Hand über die Verwaltungskonsole des Anti-Virus oder über eine Richtlinie des Administrationsservers für die Aufgabe Echtzeitschutz für Dateien die empfohlene Sicherheitsstufe eingestellt werden.
- Beim Update der Programm-Module wird das Ereignis über die Notwendigkeit des System-Neustarts wenn es erforderlich was, in dem Bericht der Aufgabe zum Update der Module nicht geschrieben. Die Notwendigkeit des System-Neustarts kann man bei der Windows-Systemlog bestimmen: das entsprechende Ereignis vom msiexec-Service darin geschrieben.
- Wird ein Installationsordner gewählt, der länger als 150 Zeichen ist, wird der Dialog mit Warnung des zu langen Pfadnamens eingeblendet. Jedoch wird Anti-Virus erfolgreich installiert und funktioniert einwandfrei.
- Es kann vorkommen, dass die Parameter des Produkts inkorrekt angezeigt und gespeichert werden, wenn Verwaltungstools der Vorgängerversionen (6.0.0.454 und 6.0.1.511) eingesetzt werden. Es wird empfohlen, Verwaltungstools der aktuellen Version zu verwenden.
- Bei Installation dieser Version von Kaspersky Anti-Virus 6.0 for Windows Servers Enterprise Edition mit jüngerem Release (6.0.0.454) muss der Computer neu gestartet werden, wenn auf dem Server der Dienst SNMP läuft und mit dem Anti-Virus die Komponente "Unterstützung des SNMP-Protokolls" installiert wurde.
- Bei einer Remote-Installation dieser Version von Kaspersky Anti-Virus 6.0 for Windows Servers Enterprise Edition mit jüngerem Release (6.0.0.454) durch Kaspersky Administration Kit muss der Computer neu gestartet werden.
- Der Lizenzschlüssel wird nicht installiert, wenn im Installationsassistenten des Anti-Virus im Dialog Auswahl des Lizenzschlüssels ein Pfad zum Schlüssel angegeben wird, der auf einem SUBST-Datenträger oder in einem Netzwerkpfad liegt.
- Beim Aktivieren der Funktion Zugriffssperre von Computern kann eine längere Zeit für das Sicherungskopieren beobachtet werden, die der IBM Tivoli Storage Manager braucht.
- Es lässt sich nur eine Maske im Pfad verwenden und nur am Ende des Pfades zur Datei.
Beispiel für richtige Eingabe: "C:\Temp\Temp*" oder "C:\Temp\Temp???.doc" oder "C:\Temp\Temp*.doc".
- Beim Einstellen der Regeln für eine vertrauenswürdige Zone, für Untersuchungs- und Schutzbereiche sowie für Ausnahmen in den Aufgaben des Echtzeitschutz für Dateien und der Virensuche wird die Option nicht unterstützt, Ordnernamen mit Masken anzugeben (Zeichen ? und *).
- Die Benachrichtigung der Benutzer durch Net Send erfolgt nicht, wenn der Computer des Benutzers unter Windows Vista läuft. In Windows Vista wird Net Send nicht unterstützt.
- Beim Einsatz der Befehlszeilen-Utility können eventuell landestypische Zeichen (wie Bezeichnung der Aufgaben, die landestypische Zeichen enthalten) nicht richtig dargestellt werden. Prüfen Sie nach, ob die Regionsoptionen des Betriebssystems und die von Ihnen verwendete Programmlokalisierung übereinstimmen.
- Beim Wiederherstellen von Objekten aus der Quarantäne oder aus dem Backup wird der Wert Encrypted als Dateiattribut nicht wiederhergestellt.
- Beim Wiederherstellen von Objekten aus der Quarantäne oder aus dem Backup am ursprünglichen Speicherplatz, der sich in Netzwerkordnern befindet, tritt ein Fehler auf und die Wiederherstellung erfolgt nicht am ursprünglichen Speicherplatz. In diesem Fall greifen Sie auf die Funktion Wiederherstellen im Standard-Ordner für wiederhergestellte Objekte zurück.
- In Systemen mit Microsoft Windows XP und Service Pack 1 kann der Zugriff verweigert werden, wenn eine Remote-Verbindung mit der Konsole von Kaspersky Anti-Virus hergestellt werden soll. Um dieses Problem zu beseitigen, deaktivieren Sie die integrierte Firewall (ICF).
- Mit der Aufgabe Prüfung der Anti-Virus-Integrität werden alle Dateien untersucht, die sich im Installationsordner befinden. Aus diesem Grund rufen in diesem Ordner alle Dateien, außer den beim Installationsvorgang angelegten Dateien Ereignisse hervor, die eine Störung bei der Integrität der Anti-Virus-Module melden.
- Die Umgebungsvariablen des BS (Systemvariablen oder benutzerdefinierte Variablen), die nach dem Start von Anti-Virus angelegt worden sind, können nicht für Regeln einer vertrauenswürdigen Zone oder von vertrauenswürdigen Prozessen verwendet werden. Anti-Virus kann nur die Umgebungsvariablen heranziehen, die bis zum Start angelegt und initialisiert worden sind. Um diese Einschränkung zu umgehen, starten Sie Anti-Virus noch einmal mit der Konsole, nachdem Sie Ihre Umgebungsvariablen angelegt und initialisiert haben.
- Der Treiber zum Abfangen von Dateien (Nicht-WDM-Treiber) des Anti-Virus wird mit der Systembibliothek SETUPAPI.DLL zusammen mit der Funktion InstallHInfSection installiert.
- Bei Installation kritischer Updates von Anti-Virus-Modulen wird das Konsolenprogramm für Aufgaben automatisch ohne weiteren Neustart entladen (wenn es gestartet war). Nach dem Update der Module lässt sich das Konsolenprogramm für Aufgaben manuell starten (wenn Programm installiert ist).
Gehen Sie dazu im Systemmenü Start auf Programme -> Kaspersky Anti-Virus 6.0 for Windows Servers Enterprise Edition -> Konsolenprogramm für Aufgaben.
- Es kann vorkommen, dass ASP-Seiten, die von der Anwendung CristalNet geschafft werden, mit der Verlängerung angezeigt werden, wenn KAV6WSEE mit der Komponente der ständigen Skript-Untersuchung installiert wird.
- Es kann vorkommen, dass eine lokale Client-Festplatte vom Terminal-Session abgeschaltet wird. Solch ein Benehmen kann beim Fund der infizierten Objekten auf dem Laufwerk, der zur Session mit Microsoft Remote Desktop Connection wird, erscheinen.
- Standardmäßig wird beim Öffnen der Konsole von Kaspersky Anti-Virus über das Menü "Start" eine Verbindung zu Kaspersky Anti-Virus 6.0 for Windows Servers Enterprise Edition hergestellt, die auf dem lokalen Computer installiert ist.
- In einigen Systemen wird beim Öffnen der Konsole von Kaspersky Anti-Virus, die mit dem Programm installiert wurde, der Inhalt des Ergebnisfensters nicht angezeigt. In diesem Fall muss auf die Verwendung der Konsolen-Standardansicht umgeschaltet werden (Registerkarte "Standard"). Das Aufgabenfenster ist dann aber nicht verfügbar.
- Beim Eingeben der Filterparameter in den Knoten der Konsole "Quarantäne", "Backup", "Audit-Journal", "Berichte" und in den Dialogen der Detailberichte hängen die Werte der Filterparameter von der Registry ab.
- Bei Verwendung einer vorhergehenden Version der Verwaltungstools zur Administrierung der neuen Anti-Virus-Version wird der Inhalt der Registerkarte Einstellungen des Dialogs Detailbericht für die Aufgabenausführung nicht vollständig angezeigt. Um das Problem zu lösen, aktualisieren Sie die Version der Administrationswerkzeuge.
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