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Kaspersky Internet Security 2010

 

Kaspersky Internet Security 2010: kommerzielles Release (Build 9.0.0.459)

 Artikel ID: 2448    Andere Sprachen:  Poland    Sweden        Wochenauswahl 10    Verändert am 07.09.2009 14:59 Druckversion

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Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf Kaspersky Internet Security 2010

Am 24. Juni 2009 veröffentlicht Kaspersky Lab die Anwendung Kaspersky Internet Security 2010. Die volle Versionsnummer ist 9.0.0.459.

Schutzkonzept für Ihren Computer mit Kaspersky Internet Security 2010:

Kaspersky Internet Security 2010 bietet Ihrem Computer Schutz vor bekannten und neuen Bedrohungen, Netzwerkangriffen und Betrugsversuchen, Spam und anderen unerwünschten Daten. Jeder Bedrohungstyp wird von einer bestimmten Programmkomponente verarbeitet. Dieses Schutzkonzept erlaubt es, das Programm flexibel an die Erfordernisse eines Benutzers anzupassen.

Kaspersky Internet Security 2010 verfügt über folgende Schutzwerkzeuge:

  • Schutzkomponenten, die die Sicherheit gewährleisten:
    • für Dateien und persönliche Daten.
    • für das System.
    • für die Arbeit in einem Netzwerk.
  • Aufgaben zur Virensuche, mit denen die Virensuche in einzelnen Dateien, Ordnern, Laufwerken oder Bereichen, oder die vollständige Untersuchung des Computers erfolgt.
  • Update, das den aktuellen Zustand der internen Programm-Module sowie der Datenbanken, die für die Suche nach schädlichen Programmen und zum Erkennen von Netzwerkangriffen und Spam-Mails verwendet werden, aufrechterhält.
  • Assistenten und Werkzeuge, die Aufgaben vereinfachen, die im Verlauf von Kaspersky Internet Security 2010auftreten.
  • Servicefunktionen, die Informationen über die Arbeit mit den Programmen bieten und es erlauben, die Programmfunktionalität zu erweitern.

NEUERUNGEN IN KASPERSKY ANTI-VIRUS 2010

Kaspersky Internet Security 2010 ist ein universelles Programm für den Informationsschutz. Das Programm schützt nicht nur vor Viren, sondern auch vor Spam und Netzwerkangriffen. Die Programmkomponenten können den Computer außerdem vor unbekannten Bedrohungen und vor Internetbetrug schützen, sowie den Internetzugriff der Computerbenutzer kontrollieren.

Der komplexe Schutz erstreckt sich auf alle Kanäle, auf denen Daten eingehen und übertragen werden. Flexible Einstellungsmöglichkeiten für alle Komponenten erlauben es, Kaspersky Internet Security 2010 präzise an die Erfordernisse eines konkreten Benutzers anzupassen.

Neuerungen im Schutz:

  • Die Technologie zur Aktivitätskontrolle von Programmen HIPS (Host-based Intrusion Prevention System) wurde verbessert. Sie erlaubt es, einen Risikowert für neue, bisher unbekannte Programme zu ermitteln. Die Komponente Programmkontrolle, die auf Basis dieser Technologie funktioniert, erstellt Regeln für neue und bekannte Programme. Nach diesen Regeln lässt sich die Aktivität von im System gestarteten Programmen beschränken.
  • Die für Antiviren-Produkte neue Sandbox-Technologie wurde eingeführt. Sie basiert auf den Prinzipien der Virtualisierung und bietet eine sichere Umgebung zur Ausführung von Programmen. Die Sichere Umgebung bietet Benutzern die Möglichkeit, neue Software in einer isolierten Umgebung auszuprobieren, die das Betriebssystem vor jeder Veränderung schützt. Die Anzahl der Internetbrowser und anderer Programme, die gleichzeitig in der Sicheren Umgebung laufen können, ist unbegrenzt.
  • Die Verwendung des Systems Kaspersky Security Network wurde erweitert. Dieses System verkürzt die Reaktionszeit auf Bedrohungen erheblich, weil bestimmte Informationen von den Benutzern gesammelt werden. Der Dienst dient dazu, die Zeit zu verkürzen, die für das Erkennen und die Bekämpfung neuer Bedrohungstypen notwendig ist. Wenn der Benutzer ein Programm startet, wird es von diesem Dienst mit weißen Listen und mit den Listen von Urgent Detection System überprüft, die sich auf den Servern von Kaspersky Lab befinden.
  • Die Werkzeuge zum Schutz von persönlichen Benutzerdaten wurden erweitert und optimiert. Beispielsweise verbietet Kaspersky Internet Security 2010 automatisch den Zugriff eines unvorsichtigen Benutzers auf bekannte Phishing-Seiten und blockiert Keylogger, die Kennwörter und Zugangsdaten stehlen wollen.
  • Neu eingeführt wurde ein Script Emulator, der die Arbeit von Skripts der Typen Java Script und Visual Basic Script emuliert, die standardmäßig von Microsoft Internet Explorer unterstützt und in das Betriebssystem Microsoft Windows integriert werden. Dabei wird das Verhalten von Skripts analysiert und ein Verdikt für ihre Gefährlichkeit ermittelt.
  • Die neue Komponente IM-Anti-Virus gewährleistet Sicherheit bei der Arbeit mit den meisten Programmen zum schnellen Nachrichtenaustausch. Die Komponente untersucht E-Mails auf das Vorhandensein gefährlicher Objekte.
  • Die virtuelle Tastatur wurde optimiert. Sie dient der Sicherheit bei der Eingabe persönlicher Daten. Sie schützt davor, dass Daten mit Hilfe von Spyware oder Screenshots abgefangen werden.
  • Die Komponente Anti-Spam wurde wesentlich verbessert. Die Spam-Erkennung stützt sich nun auf exakte Methoden und auf Experten-Methoden. Die exakten Methoden erlauben es, präzise Filterkriterien auf eine Nachricht anzuwenden, die eindeutig festlegen, ob es sich um Spam handelt oder nicht. Mit den Experten-Methoden lassen sich E-Mails untersuchen, die die strengen Auswahlkriterien erfüllen. Da sich solche Nachrichten nicht eindeutig als Spam bewerten lassen, berechnet die Komponente eine Wahrscheinlichkeit, mit der es ich um Spam handelt.
  • Eine neue Option erlaubt es, während Netzwerkspielen die Leistung von Kaspersky Internet Security 2010 zu kontrollieren. Der Benutzer kann vorübergehend einen Teil der Programmfunktionen deaktivieren, die sich auf die Geschwindigkeit des Systems auswirken.
  • Der Zugriff auf Phishing-Webadressen und der Schutz vor Phishing-Angriffen wird durch die Untersuchung von Links kontrolliert, die in Nachrichten und auf Webseiten enthalten sind. Außerdem werden Zugriffsversuche auf Webseiten mit einer Datenbank für Phishing-Webadressen überwacht. Die Untersuchung der Zugehörigkeit zu der Datenbank für Phishing-Webadressen ist für Web-Anti-Virus, IM-Anti-Virus und Anti-Spam verfügbar.
  • Es wurden alle Komponenten optimiert, die bereits in der vorherigen Programmversion enthalten waren. Dazu zählen Firewall, Kindersicherung und Anti-Spam. Auch die heuristische Analyse wurde wesentlich verbessert.
  • Kaspersky Internet Security 2010 basiert auf einem optimierten Antiviren-Kern, der über eine hohe Erkennungseffizienz für Schadprogramme verfügt. Für die Betriebssysteme der Generation Windows Vista hat sich die Leistungsfähigkeit des Programms im Vergleich zu den Vorgängerversionen von Kaspersky Internet Security 2010 erhöht.
  • Kaspersky Internet Security 2010 umfasst ein Modul zur Link-Untersuchung, das zu der Komponente Web-Anti-Virus gehört. Das Modul untersucht alle Links, die auf einer Webseite vorhanden sind, auf Zugehörigkeit zu verdächtigen und Phishing-Webadressen. Das Modul wird als Plug-in in die Webbrowser Microsoft Internet Explorer und Mozilla Firefox integriert.
  • Der Aktualisierungsvorgang wurde optimiert: die Datenbanken von Kaspersky Internet Security 2010 werden nicht nur nach Zeitplan aktualisiert, sondern auch beim Auftauchen neuer Sicherheitsrisiken.
  • Der Dienst zum Erstellen einer Notfall-CD wurde optimiert. Dieser Netzwerkdienst kommt dann zum Einsatz, wenn der Infektionsgrad so hoch ist, dass die Desinfektion eines Computers nicht mehr mit Hilfe von Antiviren-Anwendungen oder Desinfektionstools (z.B. Kaspersky AVPTool) möglich ist, die unter dem Betriebssystem gestartet werden. Dabei wird die Effektivität der Desinfektion gesteigert, weil die im System vorhandenen Schädlinge nicht die Kontrolle übernehmen können, während das Betriebssystem hochgefahren wird.

Neuerungen auf der Programmoberfläche:

  • Das Programminterface wurde grundlegend überarbeitet. Dadurch wird auch unerfahrenen Anwendern eine bequeme Bedienung von Kaspersky Internet Security 2010 ermöglicht.
  • Kaspersky Internet Security 2010 bietet nun einen automatischen Funktionsmodus, in dem das Programm den Benutzer nicht durch Anfragen ablenkt und auf optimale Weise selbständig alle Entscheidungen trifft.

WICHTIGE BEKANNTE PROBLEME

  • Nach einer Aktualisierung von Kaspersky Internet Security von Version 2009 auf Version 2010 können beim Import von Regeln der Komponente Programmkontrolle Fehler auftreten. Es wird empfohlen, die Einstellungen mit Hilfe des Konfigurationsassistenten wiederherzustellen, um das Problem zu lösen.
  • Wenn in einem OLE-Objekt eine Bedrohung gefunden wird, bietet das Programm dem Benutzer nicht an, es zu desinfizieren. In diesem Fall sind als Aktionen nur das Verschieben der Datei in die Quarantäne oder das Löschen möglich.
  • Web-Anti-Virus benachrichtigt den Benutzer nicht über heruntergeladene Dateien.
  • Wenn ein Programm, das der Sicheren Umgebung hinzugefügt wurde, einen langen Namen besitzt, kann es dadurch bei der Verwendung der Bildlaufleiste in der Programmliste der Sicheren Umgebung zu einer gewissen Behinderung kommen.
  • In dem Spezialprogramm zur Defragmentierung PageDefrag können bei der Anzeige bestimmter Dateien Probleme auftreten.
  • In einige Fällen bleibt die Taste "^" auf der virtuellen Tastatur hängen. Das Problem lässt sich durch Rechtsklick auf die Taste lösen.
  • In den Berichtsfenstern funktioniert in einigen Fällen die komplexe Filterung inkorrekt.
  • In dem Mailprogramm Microsoft Outlook Express (Windows Mail) kann es in der Sicheren Umgebung vorkommen, dass E-Mails nicht angezeigt werden, die in der normalen Umgebung empfangen wurden.
  • Bei Verwendung der Option zur Protokollierung von Dateisystem-Ereignissen im Programmbericht kann es zu einer starken Verlangsamung kommen, wenn Kaspersky Internet Security 2010 über eine Vorgängerversion installiert wird.
  • Beim Ändern des Kennworts (für ein Profil der Kindersicherung) wird das Eingabefeld für das Kennwort nicht gelöscht: die Zeichen werden zu dem zuvor eingegebenen Kennwort hinzugefügt.
  • Bei der Deinstallation von Kaspersky Internet Security 2010 werden Registrierungsschlüssel, die mit shell extension zusammenhängen, nicht gelöscht.

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