|
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
Kaspersky Anti-Virus 6.0 R2 für Windows Workstations, Version 6.0.4.x
Kaspersky Anti-Virus 6.0 R2 für Windows Server, Version 6.0.4.x
Kaspersky Anti-Virus 6.0 R2 für Windows Workstation/Server erlaubt es, den Computer vor den folgenden Bedrohungstypen zu schützen:
- Schädliche Programme:
- Viren, Würmer verfügen über die Fähigkeit zur Selbstverbreitung auf Computern oder Netzwerken ohne Erlaubnis durch den Benutzer, wobei die dabei erstellten Kopien ebenfalls über diese Möglichkeit verfügen.
- Trojanische Programme führen nicht durch den Benutzer erlaubte Funktionen aus, wie etwa das Löschen, Blockieren, Ändern oder Kopieren von Informationen oder die Störung des Betriebs von Computern oder Computernetzwerken. Im Gegensatz zu Viren und Würmern erstellen Trojanische Programme keine Kopien von sich selbst mit der Fähigkeit zur weiteren Selbstreproduktion.
Unabhängig von den festgelegten Parametern führt Kaspersky Anti-Virus 6.0 R2 immer eine Suche und Neutralisierung von Viren, Würmern und Trojanischen Programmen durch. Aus genau diesem Grund sind auf der Programmoberfläche die Optionen Viren, Würmer und Trojanische Programme nicht für Änderungen zugänglich.
- Schädliche Tools sind entwickelt zur automatisierten Herstellung anderer Viren, Würmer und Trojanischer Programme, sowie zur Durchführung von DoS-Angriffen auf entfernte Server, Hacker-Angriffe auf andere Computer usw. Im Gegensatz zu Viren, Würmern und Trojanischen Programmen stellen schädliche Tools keine direkte Bedrohung für den Computer dar, auf dem sie ausgeführt werden. Zu den schädlichen Tools zählen:
Constructor.* DoS.* Flooder.* HackTool.* Hoax.* Spoofer.* VirTool.* Email-Flooder.* IM-Flooder.* SMS-Flooder.* not-virus:Hoax.* not-virus:BadJoke.* Nuker.* Sniffer.*
-
Potentiell unerwünschte Programme (PUP – Potentially Unwanted Programs) sind Programme, deren Entwicklung und Verbreitung auf legale Art erfolgt, die jedoch über Funktionen verfügen, die dem Computer Schaden zufügen können, wenn sie von einem Angreifer verwendet werden. Diese Programme können nicht eindeutig den gefährlichen oder ungefährlichen Programme zugeordnet werden. Kaspersky Anti-Virus 6.0 R2 überlässt dem Benutzer die Entscheidung darüber, wie mit solchen Programmen zu verfahren ist. Gegenwärtig werden von Kaspersky Lab Programme wie Adware, Pornware und Riskware als potentiell unerwünschte Programme (PUP) klassifiziert. Zur Kategorie Sonstige zählen Programme, die unter den folgenden Namen erkannt werden:
not-a-virus:Client-IRC.* not-a-virus:Dialer.* not-a-virus:Downloader.* not-a-virus:Monitor.* not-a-virus:PSWTool.* not-a-virus:RemoteAdmin.* not-a-virus:Server-FTP.* not-a-virus:Server-Proxy.* not-a-virus:Server-Telnet.* not-a-virus:Server-Web.* not-a-virus:RiskTool.* not-a-virus:NetTool.* not-a-virus:Client-P2P.* not-a-virus:Client-SMTP.* not-a-virus:WebToolbar.* not-a-virus:Tool.* not-a-virus:AdTool.*
- Packer:
- Bei Auswahl der Kategorie Verdächtige Packer werden Dateiobjekte untersucht, die von Packern komprimiert wurden, die speziell zum Schutz von schädlichem Code vor Antiviren-Anwendungen entwickelt wurden.
- Wenn die Kategorie Mehrfach gepackte Objekte markiert ist, werden ausführbare Dateien untersucht, die gleichzeitig von drei oder mehr Packern komprimiert wurden
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Kategorien erkennbare Bedrohungen auszuwählen:
- Öffnen Sie das Hauptfenster zur Programmkonfiguration von Kaspersky Anti-Virus 6.0 R2 für Windows Workstation/Server.
- Wählen Sie auf der linken Fensterseite den Abschnitt Schutz.
- Klicken Sie im Bereich Bedrohungen auf die Schaltfläche Bedrohungstyp.
- Aktivieren Sie im folgenden Fenster Bedrohungstypen die Kontrollkästchen der Bedrohungskategorien, vor denen Sie Ihren Computer schützen möchten.

|