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Kaspersky Security Center 9

 

Wie ist der verteilte Aufgabenstart richtig zu verwenden

 Artikel ID: 7429    Andere Sprachen:  Francais  Japan  Poland    Español        Wochenauswahl 6    Verändert am 10.10.2011 20:29 Druckversion

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf Kaspersky Security Center 9.0

Um die Belastung des Administrationsservers beim Start von Aufgaben für eine große Gruppe von Computern möglichst gering zu halten, gibt es in Kaspersky Security Center die Funktion des verteilten Aufgabenstarts.

Der betreffende Parameter wird in Minuten eingegeben und befindet sich auf der Registerkarte Zeitplan in den Eigenschaften jeder Aufgabe.

Für die Berechnung des Intervallwerts ist Folgendes erforderlich:

  1. Die zulässige Auslastung des Administrationsservers zu kennen. Das heißt, festzustellen, für welche Anzahl von verwalteten Computern ein gleichzeitiger Start der betreffenden Aufgabe möglich ist. Wenn auf dem Computer mit Kaspersky Security Center keine anderen Serveranwendungen oder -programme installiert sind, kann sich die zulässige Auslastung zwischen 500 und 1000 Hosts bewegen.
  2. Die Zeit zu berechnen, die für die Ausführung der Aufgabe auf einem einzelnen verwalteten Computer nötig ist. Für die Update-Aufgabe sind zum Beispiel rund 6 Minuten nötig, für die Installationsaufgabe 20 bis 30 Minuten.
  3. So erhält man die Formel zur Berechnung des Startintervalls: (T * M) / H.

Wobei:

T die Zeit ist, die für eine Aufgabe benötigt wird,

M die Anzahl der verwalteten Computer ist,

H die zulässige Auslastung des Administrationsservers ist.

Beispiel:

Es soll für 100 Computer eine Update-Aufgabe gestartet werden. Wir wissen, dass jedes einzelne Update eines verwalteten Computers durchschnittlich 6 Minuten dauert. Nehmen wir an, der Administrationsserver kann gleichzeitig 5 Update-Aufgaben ausführen.

Berechnung: (6 * 100)/5 = 120 Minuten

Hinweis

Wenn das festgelegte Intervall 60 Minuten überschreitet, muss die Update-Frequenz des Administrationsservers geändert werden, damit sich die Update-Aufgaben nicht überschneiden.


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