|
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
Kaspersky Internet Security 2009
Kaspersky Anti-Virus 2009
Wenn Sie auf der Site http://www.pcflank.com/test.htm die Produkte von Kaspersky Lab der Version 2009 testen, können Sie in der Standardeinstelung folgende Ergebnisse erhalten:
- Prüfung auf die Vulnerabilität des Systems: Achtung! In Ihrem Betriebssystem sind folgende Ports geöffnet: 21, 23, 80, 1080, 3128
- Trojan Horse Test: Achtung! In Ihrem Betriebssystem sind folgende Ports geöffnet: 27374, 12345, 1243, 31337, 12348
Noch vor einigen Jahren wurde der Firewallschutz auf der Ebene der Paketfilterung organisiert und die oben aufgeführten Ports wurden von Hackern und Virenschreibern ausgenutzt, um in den Anwendercomputer einzudringen. Das bedeutet, dass jedes beliebige Programm (also auch Trojaner und andere Schadprogramme) sich mit einem solchen geöffneten Port verbinden konnte.
Heutzutage nutzen Hacker und Virenschreiber andere als die oben aufgezählten Ports, um in die Computer der Anwender einzudringen und Firewalls funktionieren nun auf Anwendungsebene, d.h. der Anwender kann im Lernmodus entscheiden, ob er die Netzaktivität für eine bestimmte Anwendung selbst zulassen oder verbieten will.
Die auf der Website www.pcflank.com angebotenen Tests überprüfen den Computer also nur auf "sichtbare" Ports. Dabei werden sogar solche Ports als sichtbar angesehen, die als Reaktion auf einen Verbindungsversuch die Mitteilung versenden, der Port sei geschlossen. Das wiederum bedeutet, die Verbindung wird von einer Firewall kontrolliert oder zum gegebenen Zeitpunkt gibt es keine Anwendung, die über diesen Port verbunden ist. Die Existenz solcher "sichtbarer" Ports ist schon seit einigen Jahren kein Hinweis mehr auf eine Sicherheitsanfälligkeit des Computers.
|