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1.2 Installation und Erstkonfiguration





Kaspersky Anti-Virus und Kaspersky Internet Security


Bevor Sie Ihr Virenschutzprogramm installieren, müssen Sie sich entscheiden, welches es denn sein soll: Kaspersky Anti-Virus 2011 oder Kaspersky Internet Security 2011.

Sowohl Kaspersky Internet Security als auch Kaspersky Anti-Virus besteht aus einer Kombination funktionell unabhängiger Komponenten, von denen Jede Schutz vor einem bestimmten Bedrohungstyp bietet. In nachfolgender Tabelle sind die Komponenten angeführt, aus denen jedes der beiden Programme besteht:

  Kaspersky Anti-Virus 2011 Kaspersky Internet Security 2011
Schutz der Datenübertragungskanäle Mail-Anti-Virus

Web-Anti-Virus

IM-Anti-Virus

Mail-Anti-Virus

Web-Anti-Virus

IM-Anti-Virus

Schutz vor Netzwerkangriffen

Schutz des Dateisystems Datei-Anti-Virus

Untersuchung von Objekten

Datei-Anti-Virus

Untersuchung von Objekten

Verhaltenskontrolle Aktivitätsmonitor

Proaktiver Schutz

Aktivitätsmonitor

Proaktiver Schutz

Programmkontrolle

Firewall

Sicherer Programmstart

Datenfilterung Anti-Spam

Anti-Banner

Kindersicherung

Für den Schutz der Datenübertragungskanäle verfügen sowohl Kaspersky Anti-Virus als auch Kaspersky Internet Security über Mail-Anti-Virus, Web-Anti-Virus und IM-Anti-Virus, die für die Untersuchung von E-Mails, Web-Verkehr und Textnachrichten sorgen. Kaspersky Internet Security beInhaltsverzeichniset zusätzlich den Schutz vor Netzwerkangriffen. Die ist die einzige Komponente, die auf Schwachstellen in Netzwerkdiensten basierende Angriffe blockieren kann, bei denen das Schadprogramm den Computer unter Umgehung des Dateisystems infiziert.

Den Schutz des Dateisystems gewährleisten Datei-Anti-Virus und die Untersuchung von Objekten. Datei-Anti-Virus überwacht die mit Dateien ausgeführten Operationen und untersucht diese "on-the-fly", während die Untersuchung von Objekten für die Untersuchung von Dateien nach Zeitplan und auf Anforderung des Benutzers erforderlich ist. Insofern unterscheiden sich Kaspersky Internet Security und Kaspersky Anti-Virus nicht.

Die Verhaltenskontrolle in Kaspersky Anti-Virus wird durch den Proaktiven Schutz und den Aktivitätsmonitor gewährleistet. Diese Komponenten überwachen das Verhalten aller Programme und Systemprozesse, erkennen für Schadprogramme typische Aktivitätsabfolgen und blockieren diese. Gefährliche Aktivitäten werden unabhängig davon blockiert, welche Anwendung diese ausführt.

Kaspersky Internet Security verfügt zusätzlich über:

  • Programmkontrolle— diese Komponente berechnet den Grad der Vertrauenswürdigkeit von Programmen und erlaubt oder verbietet anhand des Ergebnisses bestimmte Arten von Aktivitäten. Außerdem wird auf Grundlage der ermittelten Vertrauenswürdigkeit der Zugriff auf verschiedene Ressourcen des Betriebssystems erlaubt oder verboten. Somit werden die Möglichkeiten zweifelhafter Programme derart begrenzt, dass sie keinen großen Schaden anrichten können.
  • Firewall— Filter für Netzwerkpakete, der alle Netzwerkverbindungen überwacht und Paketübertragungen anhand festgelegter Filterregeln erlaubt oder blockiert.
  • Sicherer Programmstart— Modul, das einen Start verdächtiger oder für Angriffe anfälliger Anwendungen in einer vom Betriebssystem isolierten virtuellen Umgebung ermöglicht. Alle Funktionen eines so gestarteten Programms bleiben verfügbar, das Programm ist jedoch nicht in der Lage, auf das Betriebssystem einzuwirken und diesem irgendeinen Schaden zuzufügen.

Neben den sicherheitsrelevanten Komponenten enthält Kaspersky Internet Security auch Anti-Spam, Anti-Banner und die Kindersicherung. Diese Komponenten haben keine unmittelbare Bedeutung für den Virenschutz, machen das Arbeiten am Computer jedoch komfortabler, da sie eine automatische Filterung von Spam und Werbebannern sowie die Kontrolle über die Computernutzung durch Kinder ermöglichen.

Die wichtigsten Komponenten von Kaspersky Internet Security, die in Kaspersky Anti-Virus fehlen, sind der Schutz vor Netzwerkangriffen und die Firewall. Deshalb sollte Kaspersky Anti-Virus zusammen mit Firewalls von Drittherstellern verwendet werden, während Kaspersky Internet Security bereits alles für einen Rundumschutz Ihres PC bietet.

Alle Komponenten von Kaspersky Internet Security und Kaspersky Anti-Virus werden vollständig installiert. Eine Deaktivierung nicht erforderlicher Komponenten kann nach der Installation vorgenommen werden. Weiterhin ist beim Wechsel von Kaspersky Anti-Virus 2011 zu Kaspersky Internet Security 2011 keine Neuinstallation von Anti-Virus erforderlich. Um die fehlenden Komponenten automatisch freizuschalten, reicht es aus, den Aktivierungscode von Kaspersky Internet Security einzugeben.

Da alle Komponenten von Kaspersky Anti-Virus auch in Kaspersky Internet Security vorhanden sind, erfolgt die weitere Betrachtung am Beispiel von Kaspersky Internet Security.


Systemvoraussetzungen


Überzeugen Sie sich vor Beginn der Installation davon, dass die Systemvoraussetzungen für die Installation von Anti-Virus gegeben sind. Kaspersky Internet Security 2011 ist mit folgenden Betriebssystemen kompatibel:

  • Microsoft Windows XP Service Pack 2 oder höher
  • Microsoft Windows XP x64 Edition Service Pack 2
  • Microsoft Windows Vista (auch х64)
  • Microsoft Windows 7 (auch х64)

Für eine erfolgreiche Installation von Anti-Virus ist ein Benutzerkonto mit Administratorrechten erforderlich.

Weiterhin müssen Sie sich vor der Installation davon vergewissern, dass der Computer keine anderen Virenschutzprogramme und Programme vergleichbarer Funktion enthält. Dies ist dadurch bedingt, dass Virenschutzprogramme tief ins Betriebssystem eingreifen, um alle Gefahrenquellen vollständig kontrollieren zu können. Werden auf einem Computer zwei Virenschutzprogramme gleichzeitig installiert, kommt es zum Versuch einer gegenseitigen Kontrolle, was zu einer Leistungsminderung oder gar zum Absturz des Betriebssystems führen kann.

Stellt der Installationsassistent von Kaspersky Internet Security 2011 inkompatible Software fest, teilt er mit, dass die Installation erst nach deren Entfernen fortgesetzt werden kann. Eine Ausnahme bilden lediglich die Vorgängerversionen von Kaspersky Anti-Virus und Kaspersky Internet Security, die vom Installationsassistenten automatisch entfernt werden.


Ablauf der Installation von Kaspersky Internet Security 2011


Die Installation von Kaspersky Internet Security läuft wie üblich schrittweise ab. Neben der Installationsdatei benötigt der Benutzer den Aktivierungscode für die Produktaktivierung per Internet. Der Aktivierungscode wird üblicherweise beim Kauf des Virenschutzprogramms zusammen mit der Distribution zur Verfügung gestellt.

Wie die Installation von Kaspersky Internet Security 2011 vor sich geht, sehen Sie in dem nicht-interaktiven Tutorial. Außerdem lässt sich die Installation unter Nutzung des interaktiven Tutorials selbstständig üben.



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