Ausführungsprävention für Objekte

Wenn sich der Interceptor für Dateioperationen nicht im Blockiermodus befindet, wird die Ausführungsprävention von Objekten unabhängig vom festgelegten Ausführungsmodus im Benachrichtigungs-Modus ausgeführt. Bei einer Integration mit Detection and Response-Lösungen kann Kaspersky Endpoint Security im Rahmen einer Maßnahme zur Reaktion auf eine Bedrohung den Start ausführbarer Dateien und Skripte sowie das Öffnen von Office-Dateien auf dem Gerät überwachen. Die Ausführungsprävention für Objekte unterstützt eine bestimmte Auswahl von Erweiterungen für Office-Programme und eine bestimmte Auswahl von Skript-Interpretern. Durch das Verbot, Objekte zu starten, kann die Ausbreitung einer Bedrohung gestoppt werden.

Die Ausführungsprävention für Objekte erfolgt auf Grundlage der Regeln der Ausführungsprävention. Eine Regel der Ausführungsprävention besteht aus einer Reihe von Kriterien, die Kaspersky Endpoint Security bei der Reaktion auf einen gestarteten Prozess berücksichtigt. Ein Objekt muss alle Kriterien einer Regel zur Ausführungsprävention erfüllen, damit die Anwendung den Start des Objekts blockiert. Die Anwendung identifiziert Dateien anhand ihres Pfads oder ihrer Prüfsumme und verwendet dabei die Hash-Algorithmen MD5 und SHA256.

Die Ausführungsprävention für Objekte steht in Kaspersky Endpoint Security zur Verfügung, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

Wenn sich der Interceptor für Dateioperationen nicht im Blockiermodus befindet, wird die Ausführungsprävention von Objekten unabhängig vom festgelegten Modus im Benachrichtigungs-Modus ausgeführt.

Standardmäßig ist die Ausführungsprävention für Objekte deaktiviert.

Das Aktivieren der Ausführungsprävention für Objekte kann sich auf die Startgeschwindigkeit einer Anwendung im Betriebssystem auswirken.

Damit die Ausführungsprävention von Objekten funktioniert, müssen Sie die Anwendung der Regel zur Ausführungsprävention von Objekten aktivieren.

Funktionen der Ausführungsprävention von Objekten bei einer Integration mit Kaspersky Endpoint Detection and Response (KATA)

Bei einer Integration der Anwendung "Kaspersky Endpoint Security" mit der Komponente "Kaspersky Endpoint Detection and Response (KATA)" verwendet die Anwendung die Regeln zur Ausführungsprävention von Objekten der EDR (KATA)-Komponente. Die Anwendung erhält diese Regeln von Kaspersky Endpoint Detection and Response (KATA).

Bei der Integration mit der Komponente "Kaspersky Endpoint Detection and Response (KATA)" können Sie Folgendes tun:

Funktionen der Ausführungsprävention von Objekten bei einer Integration mit Kaspersky Endpoint Detection and Response Optimum

Bei einer Integration der Anwendung "Kaspersky Endpoint Security" mit der Lösung "Kaspersky Endpoint Detection and Response Optimum" verwendet die Anwendung die Regeln zur Ausführungsprävention von Objekten der Komponente "EDR Optimum". Diese Regeln erstellen Sie manuell in der Web Console. Sie können auch im Fenster mit den Alarmdetails automatisch Regeln zur Ausführungsprävention erstellen.

Bei der Integration mit Kaspersky Endpoint Detection and Response Optimum können Sie Folgendes tun:

Bei einer Integration mit Kaspersky Endpoint Detection and Response Optimum kann die Ausführungsprävention für Objekte in einem von zwei Modi erfolgen:

Einschränkungen der Ausführungsprävention für Objekte

Für die Ausführungsprävention für Objekte, gelten die folgenden Einschränkungen:

In diesem Abschnitt

Ausführungsprävention für Objekte in der Web Console konfigurieren

Ausführungsprävention für Objekte in der Verwaltungskonsole konfigurieren

Ausführungsprävention für Objekte über die Befehlszeile konfigurieren

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