Richtlinieneinstellungen des Administrationsagenten

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Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Richtlinieneinstellungen des Administrationsagenten anzupassen:

  1. Wechseln Sie im Hauptmenü zu Asset management → Policies & profiles.
  2. Klicken Sie auf den Namen der Richtlinie für Administrationsagenten.

    Das Eigenschaftenfenster der Richtlinie des Administrationsagenten wird geöffnet. Das Eigenschaftenfenster enthält die im Folgenden beschriebenen Registerkarten und Einstellungen.

Der Vergleichstabelle können Sie im Detail entnehmen, wie die folgenden Einstellungen je nach verwendetem Betriebssystemtyp angewendet werden.

General

Auf dieser Registerkarte können Sie den Namen und Status der Richtlinie ändern und die Vererbung der Richtlinieneinstellungen anpassen:

Event configuration

Auf dieser Registerkarte können Sie die Ereignisprotokollierung und die Benachrichtigung über Ereignisse konfigurieren. Die Ereignisse sind entsprechend ihrer Ereigniskategorien in folgenden Abschnitte eingeteilt:

Jeder Abschnitt enthält eine Liste mit Ereignistypen und der Standard-Speicherdauer des Ereignisses auf dem Administrationsserver (in Tagen). Nachdem Sie den Ereignistyps angeklickt haben, können Sie die Eigenschaften für die Protokollierung und die Benachrichtigung über die aus der Liste ausgewählten Ereignisse festgelegt werden. Standardmäßig werden die allgemeinen Benachrichtigungseinstellungen, die für den gesamten Administrationsserver festgelegt wurden, für alle Ereignistypen verwendet. Bestimmte Einstellungen können jedoch für die gewünschten Ereignistypen angepasst werden.

Sie können beispielsweise im Abschnitt Warning den Ereignistyp Security issue has occurred konfigurieren. Solche Ereignisse können beispielsweise eintreten, wenn der freie Speicherplatz eines Verteilungspunkts weniger als 2GB beträgt (es sind mindestens 4 GB erforderlich, um Anwendungen remote zu installieren und Updates herunterzuladen). Um das Ereignis Security issue has occurred zu konfigurieren, klicken Sie es an und legen Sie fest, wo die aufgetretenen Ereignisse gespeichert werden sollen und wie über sie benachrichtigt werden soll.

Wenn der Administrationsagent einen Sicherheitsvorfall entdeckt hat, können Sie diesen Vorfall mithilfe der Einstellungen eines verwalteten Geräts verwalten.

Application settings

Settings

Im Abschnitt Einstellungen können Sie die Richtlinieneinstellungen des Administrationsagenten anpassen:

Repositories

Im Abschnitt Repositories können Sie die Objekttypen auswählen, deren Daten vom Administrationsagenten an den Administrationsserver übertragen werden sollen.

Wenn das Ändern der in diesem Abschnitt angegebenen Einstellungen in der Richtlinie des Administrationsagenten unterbunden ist, können Sie diese Einstellungen nicht ändern.

Software updates and vulnerabilities

Im Abschnitt Software updates and vulnerabilities können Sie die Untersuchung ausführbarer Dateien auf Schwachstellen aktivieren:

Restart management

Im Abschnitt Restart management können Sie die Aktion festlegen, die ausgeführt werden soll, wenn zur korrekten Ausführung, Installation oder Deinstallation des Programms ein Neustart des Betriebssystems des verwalteten Geräts erforderlich ist.

Manage patches and updates

Im Abschnitt Manage patches and updates können Sie das Abrufen und Verteilen der Updates sowie die Installation der Patches auf den verwalteten Geräten anpassen:

Connectivity

Der Abschnitt Connectivity enthält drei Unterabschnitte:

Im Unterabschnitt Network können Sie die Einstellungen für die Verbindung zum Administrationsserver anpassen, die Nutzung eines UDP-Ports aktivieren und die Nummer des UDP-Ports festlegen.

Im Unterabschnitt Connection profiles können Sie die Einstellungen des Netzwerkstandortes festlegen und den Modus für mobile Benutzer aktivieren, wenn der Administrationsserver nicht verfügbar ist:

Im Unterabschnitt Connection schedule können Sie Zeitintervalle festlegen, in denen der Administrationsagent Daten auf den Administrationsserver übertragen soll:

Network polling by distribution points

Im Abschnitt Network polling by distribution points können Sie die automatische Abfrage des Netzwerks anpassen. Sie können die folgenden Optionen verwenden, um die Abfrage zu aktivieren und ihre Häufigkeit festzulegen:

Network settings for distribution points

Im Abschnitt Network settings for distribution points können Sie die Einstellungen für den Internetzugang festlegen:

KSN Proxy (distribution points)

Im Abschnitt KSN Proxy (distribution points) können Sie die Anwendung anpassen, um den Verteilungspunkt zum Weiterleiten von Anfragen des Kaspersky Security Network (KSN) von den verwalteten Geräten zu verwenden:

Updates (distribution points)

Sie können die Funktion zum Download von diff-Dateien im Abschnitt Updates (distribution points) aktivieren, damit die Verteilungspunkte die Updates in Form von diff-Dateien von den Kaspersky-Update-Servern erhalten.

Local account management (Linux only)

Der Abschnitt Local account management (Linux only) enthält drei Unterabschnitte:

Im Unterabschnitt User certificates management können Sie angeben, welche Stammzertifikate installiert werden sollen. Diese Zertifikate können beispielsweise verwendet werden, um die Authentizität von Websites oder Webservern zu überprüfen.

Im Unterabschnitt Add or edit applicable local administrator groups können Sie die Gruppen mit lokalen Administratoren verwalten. Diese Gruppen werden beispielsweise verwendet, wenn lokale Administratorrechte entzogen werden. Sie können die Liste der privilegierten Benutzerkonten auch mithilfe des Report on privileged device users (Linux only) überprüfen.

Im Unterabschnitt Upload a reference file to protect the sudoers file on the user's device from changes, können Sie die Kontrolle der sudoers-Datei anpassen. Privilegierte Gruppen und Gerätebenutzer werden durch die sudoers-Datei auf dem Gerät definiert. Die sudoers-Datei befindet sich unter /etc/sudoers. Sie können eine sudoers-Referenzdatei hochladen, um die eigentliche sudoers-Datei vor Änderungen zu schützen. Dadurch werden unerwünschte Änderungen an der sudoers-Datei verhindert.

Eine ungültige sudoers-Referenzdatei kann zu Fehlfunktionen auf dem Gerät des Benutzers führen.

Revision history

Auf der Registerkarte Revision history können Sie:

Siehe auch:

Szenario: Datenbanken und Anwendungen von Kaspersky regelmäßig aktualisieren

Vergleich der Einstellungen des Administrationsagenten nach Betriebssystemen

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