Wie können RAdmin-/WinVNC-Dateien von der Untersuchung durch Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Servers Enterprise Edition ausgeschlossen werden?

 

Kaspersky Anti-Virus 8.0 for Windows Servers Enterprise Edition

 
 
 

Wie können RAdmin-/WinVNC-Dateien von der Untersuchung durch Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Servers Enterprise Edition ausgeschlossen werden?

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2012 Jan 23 Artikel ID: 4579
 
 
 
 

Die Programme RAdmin und WinVNC zur Remote-Administration sind in den erweiterten Antiviren-Datenbanken enthalten und werden deshalb von Kaspersky Anti-Virus als not-a-virus erkannt. Damit RAdmin und WinVNC von Kaspersky Anti-Virus nicht als Virus erkannt werden, schließen Sie das Erkennen von Programmen dieses Typs unter Echtzeitschutz für Dateien, Skript-Untersuchung (wenn erforderlich) und in den Aufgaben Virensuche auf Anforderung aus.

Wenn Sie bei der Installation von Kaspersky Anti-Virus Bedrohungen nach der Maske not-a-virus:RemoteAdmin* von der Untersuchung ausgeschlossen haben, wird diese Ausnahme bereits von Aufgaben wie Echtzeitschutz für Dateien, Skript-Untersuchung und allen weiteren Aufgaben zur Virensuche auf Anforderung (außer den Aufgaben Überprüfung der Integrität von Anwendungen und Überprüfung aller Objekte in Quarantäne, zu denen keine Ausnahmen der Programme zur Remote-Administration hinzugefügt werden müssen) berücksichtigt.

Wenn Sie diese Möglichkeit nicht genutzt haben, müssen Sie manuell die Ausnahme der nötigen Bedrohung in die vertrauenswürdige Zone für die Aufgaben Echtzeitschutz für Dateien, Skript-Untersuchung und Virensuche auf Anforderung hinzufügen. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Wählen Sie im Kontextmenü des Knotens der Konsole von Kaspersky Anti-Virus den Befehl Vertrauenswürdige Zone einstellen aus.
  2. Wechseln Sie zur Registerkarte Regeln für Ausnahmen, und klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen.
  3. Gehen Sie im folgenden Fenster Ausnahmeregel folgendermaßen vor:
    • Wenn die Programmdateien von RAdmin bzw. WinVNC von Kaspersky Anti-Virus unabhängig von ihrem Speicherort auf der Festplatte ignoriert werden sollen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Objekt.
      Wenn Anti-Virus diese potenziell gefährlichen Programme nur in bestimmten Dateien/Ordnern überspringen soll, klicken Sie auf die Schaltfläche Ändern rechts neben dem Feld Objekt, geben Sie die erforderlichen Bereiche auf der Festplatte an, und klicken Sie auf OK.
    • Um Masken anzugeben, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Bedrohungen, klicken auf die Schaltfläche Ändern, geben im folgenden Fenster die erforderliche Maske an und klicken auf die Schaltfläche Hinzufügen. Geben Sie die erforderliche Anzahl an Masken ein, und klicken Sie auf OK.

      Um das Programm RAdmin auszuschließen, geben Sie die Maske not-a-virus:RemoteAdmin.Win32.RAdmin* an.
      Um das Programm WinVNC auszuschließen, geben Sie die Maske not-a-virus:RemoteAdmin.Win32.WinVNC* an.

      Geben Sie in keinem Fall die Maske *RAdmin* an, da in diesem Fall bösartige und gefährliche Programme (z. B. Backdoor.Win32.RAdmin.a) in Ihren Computer eindringen können.



    • Bestimmen Sie den Bereich für die Anwendung dieser Ausnahmeregel: Aktivieren Sie dazu die Kontrollkästchen Echtzeitschutz der Dateien und Skript-Untersuchung (für die gleichnamigen Aufgaben) und Virensuche auf Anforderung (für alle Aufgaben zur Virensuche auf Anforderung).

      Klicken Sie auf OK, um die Erstellung der Regel abzuschließen.

Standardmäßig ist für alle Aufgaben von Anti-Virus die Anwendung der vertrauenswürdigen Zone aktiviert. Der Administrator kann aber die Verwendung der vertrauenswürdigen Zone für beliebige Aufgaben deaktivieren. Dies ist in den Eigenschaften der entsprechenden Aufgabe auf der Registerkarte Allgemein möglich.

 
 
 
 
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