Dienstprogramm klnagchk für die Analyse der Verbindungsparameter des Administrationsagenten

 

Kaspersky Endpoint Security 8 for Linux

 
 
 

Dienstprogramm klnagchk für die Analyse der Verbindungsparameter des Administrationsagenten

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2012 Feb 17 Artikel ID: 5107
 
 
 
 

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf Kaspersky Endpoint Security 8.0 für Linux.

Das Dienstprogramm klnagchk  dient der Analyse der Parameter für die Verbindung des Administrationsagenten  mit dem Administrationsserver. Es ist auf den Clients auszuführen, auf denen es Probleme bei der Verbindung mit dem Administrationsserver gibt. Das Dienstprogramm ermöglicht es, Parameter zu erkennen, die vom Administrationsagenten bei der Verbindung mit dem Administrationsserver genutzt werden, und eine elementare Verbindungsdiagnose durchzuführen. 

Dieses Dienstprogramm ist in der Distribution des Administrationsagenten enthalten und befindet sich im Installationsordner des Agenten (/opt/kaspersky/klnagent/bin/klnagchk). 


AchtungDas Dienstprogramm klnagchk ist auf dem Client-Computer mit root-Rechten auszuführen. Es wird empfohlen, die Ergebnisse der Ausführung des Dienstprogramms in einer Berichtsdatei auszugeben.


Beim Start des Dienstprogramms können Sie die folgenden Befehlszeilen verwenden: 

-logfile LOGFILE: Protokollieren aller Informationen in der Berichtsdatei LOGFILE, standardmäßig werden die Informationen über die Standardausgabe dargestellt, d. h. auf dem Bildschirm. 

-sp: Ausgeben des Texts für das Passwort zum Zugriff auf den Proxyserver, standardmäßig wird der Text des Passworts nicht angezeigt. 

-savecert CERTFILE: Speichern des Zertifikats, das der Administrationsagent beim Verbinden mit dem Administrationsserver nutzt, in der Datei CERTFILE. 

-restart : Neustart des Administrationsagenten nach Ausführung des Dienstprogramms. 

 

Direkt nach dem Start greift das Dienstprogramm auf die Konfigurationsdateien des Administrationsagenten zu und zeigt die Verbindungsparameter an: 

  • Server address: die Adresse des Administrationsservers. 
  • Use SSL: wird für eine sichere Verbindung mit dem Administrationsserver genutzt, hat den Wert 0 oder 1. 
  • Server SSL ports: die Nummern der Ports, die für die Verbindung mit dem Administrationsserver bei einer sicheren Verbindung zulässig sind, in der Regel Port 1. 
  • Server ports: die Nummern der Ports, die für die Verbindung mit dem Administrationsserver bei einer gewöhnlichen (nicht sicheren) Verbindung zulässig sind, in der Regel Port 1. 
  • Certificate: gibt an, ob auf dem Client das Zertifikat des Administrationsservers vorhanden ist. Das Zertifikat kann fehlen, wenn z. B. der Administrationsagent noch nie eine erfolgreiche Verbindung mit dem Administrationsserver hergestellt hat. Hat den Wert 0 oder 1. 
  • Use proxy: gibt an, ob ein Proxyserver verwendet wird, hat den Wert 0 oder 1. 
  • Proxy location: Adresse und Port des Proxyservers mit Doppelpunkt. 
  • Proxy login: Name des Benutzers für den Zugriff auf den Proxyserver. 
  • Proxy password: Passwort für den Zugriff auf den Proxyserver, wird nur bei der Verwendung des Parameters sp angezeigt. 
  • Open UDP port: gibt an, ob vom Administrationsagenten für den Empfang von Anfragen zur Synchronisierung vom Administrationsserver ein UDP-Port verwendet wird. 
  • UDP ports: die Nummern der UDP-Ports, die vom Administrationsagenten genutzt werden können. 
  • Ping period: Standardintervall zwischen den Synchronisationen in Sekunden. 
  • Conn timeout: Time-out der Verbindung. 
  • RW timeout: Time-out der Operationen Lesen-Schreiben. 

Danach versucht das Dienstprogramm festzustellen, ob der Administrationsserver erreichbar ist, und eine Verbindung mit ihm herzustellen, indem es die Einstellungen des Administrationsservers verwendet. Wenn der Administrationsserver nicht erreichbar ist, sendet das Dienstprogramm, je nachdem, ob ein Proxyserver genutzt wird, ein ICMP-Paket an die Adresse des Proxyservers oder des Administrationsservers und zeigt die Ergebnisse der Anfrage an. 

Beim Start auf einem Computer mit installiertem Administrationsserver teilt das Dienstprogramm anstatt eines Verbindungsversuchs mit, dass der Administrationsserver lokal installiert ist. 

Unabhängig davon, ob eine Verbindung mit dem Administrationsserver hergestellt werden konnte, versucht das Dienstprogramm festzustellen, ob der Administrationsagent gestartet wurde. Wenn der Dienst des Administrationsagenten nicht gestartet wurde, beendet das Dienstprogramm die Aufgabe. Wenn der Administrationsagent gestartet wurde, zeigt das Dienstprogramm eine Verbindungsstatistik an: 

  • Ping count: die Anzahl der Verbindungsversuche mit dem Administrationsserver 
  • Succ. pings: die Anzahl der erfolgreichen Verbindungsversuche 
  • Sync count: die Anzahl der Synchronisierungsversuche 
  • Succ. syncs: die Anzahl der erfolgreichen Synchronisierungsversuche 
  • Last ping: Datum und Uhrzeit der letzten Verbindung
 
 
 
 
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