Allgemeine Programmeinstellungen über die Programmkonsole konfigurieren
Die allgemeinen Einstellungen und die Einstellungen für die Crash-Diagnose von Kaspersky Embedded Systems Security legen die allgemeinen Bedingungen für den Einsatz des Programms fest. Diese Einstellungen ermöglichen Folgendes: Regelung der Anzahl der aktiven Prozesse, die von Kaspersky Embedded Systems Security verwendet werden; Wiederherstellung der Aufgaben von Kaspersky Embedded Systems Security nach deren Absturz aktivieren; Führen eines Protokolls; Anlegen von Dump-Dateien für Prozesse von Kaspersky Embedded Systems Security bei deren Absturz; andere allgemeine Einstellungen.
Die Programmeinstellungen sind in der Programmkonsole nicht verfügbar, wenn die aktive Richtlinie von Kaspersky Security Center Änderungen der festgelegten Einstellungen blockiert.
Um die Einstellungen von Kaspersky Embedded Systems Security anzupassen, gehen Sie wie folgt vor:
Wählen Sie in der Struktur der Programmkonsole den Knoten Kaspersky Embedded Systems Security aus und führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
Klicken Sie im Informationsbereich des Knotens auf den Link Eigenschaften des Programms.
Wählen Sie im Kontextmenü des Knotens Eigenschaften aus.
Das Fenster Programmeinstellungen wird geöffnet.
Legen Sie im nächsten Fenster die allgemeinen Einstellungen von Kaspersky Embedded Systems Security gemäß Ihren Anforderungen fest:
Auf der Registerkarte Skalierbarkeit und Oberfläche können Sie folgende Einstellungen anpassen:
Diese Einstellung bezieht sich auf die Gruppe Skalierbarkeitseinstellungen von Kaspersky Embedded Systems Security.
Mit dieser Einstellung können Sie eine feste Anzahl von Prozessen festlegen, in denen Kaspersky Embedded Systems Security die Aufgaben zum Echtzeit-Computerschutz ausführt.
Ein höherer Wert bewirkt eine Erhöhung der Überprüfungsgeschwindigkeit in den Aufgaben zum Echtzeit-Computerschutz. Je höher allerdings die Anzahl der von Kaspersky Embedded Systems Security benutzten Prozesse, umso größer wird der Einfluss auf die Gesamtleistung des geschützten Geräts und auf den Bedarf an Arbeitsspeicher sein.
In der Kaspersky Security Center Verwaltungskonsole können Sie die Einstellung Anzahl der Prozesse für den Echtzeitschutz nur für Kaspersky Embedded Systems Security auf einem einzelnen geschützten Gerät einstellen (im Dialogfenster Programmeinstellungen ). Sie können diese Einstellung in den Richtlinieneinstellungen für eine Gruppe geschützter Geräte nicht ändern.
Mögliche Werte
Mögliche Werte: 1 – 8.
Ein höherer Wert reduziert die Auswirkungen von Kaspersky Embedded Systems Security auf die Geschwindigkeit des Datenaustausches zwischen den Geräten und dem geschützten Gerät. Dadurch wird die Leistung des Echtzeitschutzes für Computer weiter verbessert. Update-Aufgaben und Aufgaben zur Untersuchung auf Befehl mit der Priorität Mittel (Normal) werden trotzdem in bereits gestarteten Prozessen von Kaspersky Embedded Systems Security ausgeführt. Dabei verlangsamt sich die Ausführung von Aufgaben zur Untersuchung auf Befehl. Falls die Ausführung einer Aufgabe zum Absturz eines Prozesses führt, ist für seinen Neustart mehr Zeit erforderlich.
Aufgaben zur Untersuchung auf Befehl mit der Priorität Niedrig werden immer in einem separaten Prozess bzw. separaten Prozessen ausgeführt.
Standardwert
Kaspersky Embedded Systems Security führt die Skalierung in Abhängigkeit von der Anzahl der Prozessoren auf dem geschützten Gerät automatisch aus:
Anzahl der Prozesse für im Hintergrund ausgeführte Untersuchungen auf Befehl
Einstellung
Anzahl der Prozesse für im Hintergrund ausgeführte Untersuchungen auf Befehl
Beschreibung
Diese Einstellung bezieht sich auf die Gruppe Skalierbarkeitseinstellungen von Kaspersky Embedded Systems Security.
Mit Hilfe dieser Einstellung können Sie die maximale Anzahl der Prozesse angeben, in denen das Programm die Aufgaben zur Untersuchung auf Befehl im Hintergrundmodus ausführen soll.
Die Anzahl der Prozesse, die Sie durch diese Einstellung festlegen, zählt nicht zur Anzahl der aktiven Prozesse von Kaspersky Embedded Systems Security, die durch die Einstellung für die Anzahl der Prozesse für den "Echtzeitschutz für Server" bestimmt wird.
Beispielsweise, wenn Sie die folgenden Werte einstellen:
Anzahl der Prozesse für die Aufgaben zum Echtzeit-Computerschutz – 3.
Anzahl der Prozesse für im Hintergrund ausgeführte Aufgaben zur Untersuchung auf Befehl – 1.
und anschließend die Aufgaben zum Echtzeit-Computerschutz und eine Aufgabe zur Untersuchung auf Befehl im Hintergrundmodus starten, hat Kaspersky Embedded Systems Security insgesamt 4 aktive kavfswp.exe-Prozesse.
In einem aktiven Prozess mit niedriger Priorität können mehrere Aufgaben zur Untersuchung auf Befehl ausgeführt werden.
Sie können die Anzahl der aktiven Prozesse beispielsweise erhöhen, wenn Sie gleichzeitig mehrere Aufgaben im Hintergrundmodus starten, damit jede Aufgabe einen einzelnen Prozess erhält. Die Zuweisung separater Aufgabenprozesse erhöht die Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit der Aufgaben.
Diese Einstellung bezieht sich auf die Gruppe Selbstschutz von Kaspersky Embedded Systems Security. Er umfasst die Wiederherstellung von Aufgaben, die mit einem Absturz abgeschlossen wurden, und legt die Anzahl der Wiederherstellungsversuche für Aufgaben zur Untersuchung auf Befehl fest.
Wenn eine Aufgabe abstürzt, versucht der Prozess kavfs.exe von Kaspersky Embedded Systems Security, den Prozess, in dem die Aufgabe zum Zeitpunkt des Absturzes ausgeführt wurde, neu zu starten.
Wenn die Aufgabenwiederherstellung deaktiviert ist, stellt das Programm Aufgaben zum Echtzeit-Computerschutz und zur Untersuchung auf Befehl nicht wieder her.
Wenn die Aufgabenwiederherstellung aktiviert ist, versucht das Programm die Aufgaben zum Echtzeitschutz für Computer wiederherzustellen, bis sie erfolgreich gestartet wurden. Das Programm versucht außerdem, benutzerdefinierte Aufgaben zur Untersuchung auf Befehl mit der in der Einstellung angegebenen Anzahl von Versuchen wiederherzustellen.
Mögliche Werte
Aktiviert / deaktiviert.
Anzahl der Versuche, um die Aufgaben zur Untersuchung auf Befehl wiederherzustellen: 1–10.
Standardwert
Wiederherstellung von Aufgaben aktiviert. Anzahl der Versuche, um die Aufgaben zur Untersuchung auf Befehl wiederherzustellen: 2.
Aktionen bei der Arbeit mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgungsquelle
Einstellung
Maximale Anzahl zum Wiederherstellen der Aufgaben zur Untersuchung auf Befehl
Beschreibung
Diese Einstellung bestimmt die Aktionen, die Kaspersky Embedded Systems Security ausführt, wenn das geschützte Gerät zur unterbrechungsfreien Stromversorgung gewechselt hat.
Mögliche Werte
Geplante Aufgaben zur Untersuchung auf Befehl starten oder nicht starten.
Alle ausführbaren Aufgaben zur Untersuchung auf Befehl ausführen oder beenden.
Standardwert
Standardmäßig läuft Kaspersky Embedded Systems Security bei unterbrechungsfreier Stromversorgung des geschützten Geräts in folgendem Modus:
Aufgaben zur Untersuchung auf Befehl, die nach einem Zeitplan laufen, werden nicht gestartet
Alle aktiven Aufgaben zur Untersuchung auf Befehl werden automatisch beendet
Wenn Kaspersky Embedded Systems Security die Aufgabe zur Untersuchung auf Befehl ausführt, wird für jede untersuchte Datei der Zeitpunkt des letzten Zugriffs aktualisiert. Nach Abschluss der Untersuchung setzt Kaspersky Embedded Systems Security für die Datei den Zeitpunkt des letzten Zugriffs auf den ursprünglichen Wert zurück.
Dieses Verhalten kann die Arbeit von Backup-Systemen beeinflussen, indem Backup-Kopien von Dateien erzeugt werden, die nicht geändert wurden. Dies kann außerdem bei Anwendungen, die Dateiänderungen überwachen, zu Fehlalarmen führen.
Während auf einem geschützten Gerät eine Untersuchung auf Befehl durchgeführt wird, begrenzt Kaspersky Embedded Systems Security die CPU-Nutzung auf dem Gerät mit dem im Feld Obergrenze (Prozent) angegeben Wert.
Das Aktivieren dieser Einstellung kann sich negativ auf die Leistung von Kaspersky Embedded Systems Security auswirken.
Ein Ordner, der von Kaspersky Embedded Systems Security während der Untersuchung zum Entpacken von Archivdateien benötigt wird.
Standardmäßig wird der Ordner C:\Windows\Temp verwendet.
Auf der Registerkarte Verbindungseinstellungen:
Geben Sie im Abschnitt Proxyserver-Einstellungen die Einstellungen für den Proxyserver an.
Geben Sie im Abschnitt Einstellungen für die Authentifizierung auf dem Proxyserver den Authentifizierungstyp und die notwendigen Daten für die Authentifizierung auf dem Proxyserver an.
Geben Sie im Abschnitt Lizenzverwaltung an, ob Kaspersky Security Center als Proxyserver für die Programmaktivierung verwendet wird.
Auf der Registerkarte Crash-Diagnose:
Wenn das Programm Debug-Infos in eine Datei schreiben soll, aktivieren Sie im Unterabschnitt Einstellungen der Crash-Diagnose das Kontrollkästchen Protokollierung aktivieren.
Geben Sie im Feld Ordner der Protokolldateien den absoluten Pfad zu einem lokalen Ordner an, in dem Kaspersky Embedded Systems Security Protokolldateien speichert.
Der Ordner muss zuvor erstellt werden und das Benutzerkonto "SYSTEM" muss Schreibrechte für ihn haben. Sie können keinen Netzwerkordner, kein Laufwerk und keine Umgebungsvariablen angeben.
In der Liste können Sie den Umfang an Informationen für die Debug-Info auswählen, die Kaspersky Embedded Systems Security in der Protokolldatei speichert. Die Liste ist verfügbar, wenn das Kontrollkästchen Protokollierung aktivieren aktiviert ist.
Sie können einen der folgenden Informationsumfänge auswählen:
Vollständige Informationen – Kaspersky Embedded Systems Security speichert sämtliche Debug-Infos in der Protokolldatei.
Verkürzte Informationen – Kaspersky Embedded Systems Security speichert nur Infos über kritische Ereignisse in der Protokolldatei.
Ein Mitarbeiter des Technischen Supports bestimmt den erforderlichen Umfang, um ein eventuell auftretendes Problem zu beheben.
Standardmäßig ist der Informationsumfang Vollständige Informationen eingestellt.
Geben Sie die maximale Größe der Protokolldateien an.
Verfügbare Werte: von 1 bis 4095 MB. Standardmäßig ist die maximale Größe von Protokolldateien auf 50 MB festgelegt.
Wenn Sie möchten, dass das Programm die ältesten Dateien entfernt, nachdem die maximale Anzahl von Protokolldateien erreicht wurde, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Älteste Protokolldateien löschen.
Geben Sie die Maximale Anzahl an Dateien für eine Log-Protokollierung an.
Verfügbare Werte: von 1 bis 999. Standardmäßig ist die maximale Anzahl an Protokolldateien auf "5" festgelegt. Das Feld ist nur verfügbar, wenn das Kontrollkästchen Älteste Protokolldateien löschen ist.
Wenn Sie eine Dump-Datei erstellen möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Dump-Datei erstellen.
Geben Sie im Feld Ordner für Dump-Dateien den absoluten Pfad zu einem lokalen Ordner an, in dem Kaspersky Embedded Systems Security die Dump-Datei speichert.
Der Ordner muss zuvor erstellt werden und das Benutzerkonto "SYSTEM" muss Schreibrechte für ihn haben. Sie können keinen Netzwerkordner, kein Laufwerk und keine Umgebungsvariablen angeben.
Die Informationen in den Dump-Dateien des Speichers und in den Protokolldateien werden von Kaspersky Embedded Systems Security unverschlüsselt aufgezeichnet. Der Ordner, in dem die Dateien gespeichert werden, wird vom Benutzer ausgewählt und durch die Konfiguration des Betriebssystems sowie durch die Einstellungen von Kaspersky Embedded Systems Security verwaltet. Sie können die Zugriffsberechtigungen konfigurieren und nur bestimmten Benutzern den Zugriff auf Protokolle, Trace- und Dump-Dateien erlauben.
Klicken Sie auf OK.
Die Einstellungen von Kaspersky Embedded Systems Security werden gespeichert.