Kaspersky Administration Kit 8.0

 
 
 

Remote-Verwaltung von Kaspersky Anti-Virus 5.7 für Linux Workstations und File Servers über Kaspersky Administration Kit

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2012 Jan 23 Artikel ID: 1333
 
 
 
 

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Kaspersky Administration Kit 6.0 MP1 / MP2
  • Kaspersky Anti-Virus 5.7 für Linux Workstations und File Servers

Beginnend mit der Version 6.0 ermöglicht Kaspersky Administration Kit die Remote-Verwaltung von Kaspersky Anti-Virus 5.7 für Linux Workstations und File Servers. Aber die Implementierung von Kaspersky Anti-Virus ins logische Netzwerk und weitere Verwaltung besitzen eine Reihe von Besonderheiten:

  1. Installation

    Installation von Kaspersky Anti-Virus auf Workstations und Dateiservern Linux wird nur manuell, unter Verwendung von der Distribution des Produkts durchgeführt. Kaspersky Administration Kit ermöglicht die Remote-Installation / -Deinstallation dieses Programms nicht.


  2. Verbinden mit dem Administrationsserver

    Um Linux-Client-Computer zum Administrationsserver zu verbinden, muss man auf jeden Computer den Administrationsagenten installieren. Die Distribution des Administrationsagenten befindet sich in demselben Ordner mit der Distribution des Antiviren-Programm.

    Zur Remote-Verwaltung von Kaspersky Anti-Virus für Linux Workstations und File Servers muss man auf alle Administrationskonsole, die zur Steuerung von Kaspersky Anti-Virus dienen werden, den Plug-In zur Anwendungsverwaltung installieren.

    InformationDie Distribution von Verwaltung-Plug-In ist gleich für Kaspersky Anti-Virus 5.7 für Linux Workstations und für Kaspersky Anti-Virus 5.7 für Linux File Servers.

    Zu diesem Zweck starten Sie auf jedem Rechner mit der installierten Konsole die Datei klcfginst.exe aus dem Ordner, wo sich die Distribution von Kaspersky Anti-Virus für Linus Workstations und File Servers befinden. Vor der Installation des Plug-Ins schließen Sie die Konsole.


  3. Einstellen von Echtzeitschutz

    Einstellungen der Echtzeitschutz werden über die Richtlinie von Kaspersky Anti-Virus 5.7 für Linux Workstations und File Servers angepasst.

    Um die Echtzeitschutz zu beenden, setzen Sie das Häkchen in Enable real-time protection task auf der Registerkarte der Richtlinie Einstellungen.

    InformationIn der Liste von Tasks des Client-Computers wird die Echtzeitschutz nicht angezeigt! Sie können den Status dieses Tasks auf der Registerkarte Schutz in den Eigenschaften des ausgewählten Client-Computers erfahren.


  4. Scan auf Befehl

    Die Einstellungen werden im entsprechenden lokalen, Gruppen- oder globalen Task angepasst. Die Richtlinie wird auf diesen Tasktyp nicht verbreitet.


  5. Update der Antiviren-Datenbanken

    Die Einstellungen werden im entsprechenden lokalen, Gruppen- oder globalen Task angepasst. Die Richtlinie wird auf diesen Tasktyp nicht verbreitet.

    InformationBeachten Sie, dass im Update-Task der Administrationsserver als Updatequelle nicht festgelegt werden kann. Damit Anti-Virus die Datenbanken vom Kaspersky Lab Server downloaden konnte, gehen Sie folgendermaßen vor:
    1. stellen Sie im Netzwerk FTP- oder HTTP-Server ein
    2. legen Sie fest, dass der Ordner mit Updates auf dem Administrationsserver (standardmäßig C:\Program Files\Kaspersky Lab\Kaspersky Administration Kit\Share\Updates) auf FTP- oder HTTP-Server kopiert wird
    3. im Update-Task von Kaspersky Anti-Virus 5.7 für Linus Workstations und File Servers wählen Sie als Updatequelle die Variante FTP-, HTTP-servers und geben Sie den Pfad des Ordners mit den Datenbanken an.
  6. Installation des Lizenzschlüssels – wird nur lokal durchgeführt. Die Remote-Installation des Lizenzschlüssels wird nicht unterstützt.

WarningWichtig ist, dass alle Einstellungen, die entfern über Kaspersky Administration Kit angepasst wurden, lokal im Anti-Virus (in den Konfigurationsdateien oder im Interface mithilfe von Webmin) geändert werden können. Aber bei der nächsten Synchronisierung mit dem Administrationsservers werden die Einstellungen, die in der Richtlinie mit dem "Schloss" gesperrt wurden, zwangsmäßig auf dem Client-Computer übernommen.


 
 
 
 
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