Kaspersky Anti-Virus 8.0 for Windows Servers Enterprise Edition

 
 
 

System zur Verwaltung hierarchischer Speicher.

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2012 Jan 23 Artikel ID: 4675
 
 
 
 

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Servers Enterprise Edition.

Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Servers Enterprise Edition ermöglicht das Scannen von Dateien, die sich in hierarchischen Speichern und Backup-Systemen befinden. 

Ein System zur Verwaltung hierarchischer Speicher Hierarchical Storage Management, (nachfolgend – HSM-System) ermöglicht die Übertragung von Daten zwischen schnellen lokalen Datenträgern und langsamen Geräten, die einer langfristigen Datenspeicherung dienen. Trotz offensichtlicher Vorteile der schnellen Speichergeräte erweist sich ihr Einsatz für viele Unternehmen als zu kostspielig. 

HSM-Systeme gewährleisten die Auslagerung von Informationen, auf die über längere Zeit nicht zugegriffen wurde, auf kostengünstige Speichermedien, wodurch die Kosten für das Unternehmen sinken. 

HSM-Systeme legen einen Teil der Informationen auf ausgelagerten Speichern ab und stellen die Informationen bei Bedarf wieder bereit. Die Verwendung der Dateien wird von HSM-Systemen permanent überwacht und es wird ermittelt, welche Dateien in einen ausgelagerten Speicher abgelegt werden können und welche praktischerweise auf lokalen Speichermedien verbleiben sollen. Dateien werden ausgelagert, wenn für einen bestimmten Zeitraum nicht auf sie zugegriffen wurde. Wenn ein Benutzer auf eine Datei zugreift, die sich in einem ausgelagerten Speicher befindet, wird diese Datei wieder auf den lokalen Datenträger kopiert. Dieses Prinzip bietet den Anwendern schnellen Zugriff auf große Informationsvolumen, die die verfügbare Speicherkapazität wesentlich überschreiten. 

Wird eine Datei von einem lokalen Datenträger auf einen ausgelagerten Speicher übertragen, so speichert das HSM-System einen Link auf den tatsächlichen Ort dieser Datei. Wenn auf eine Link-Datei zugegriffen wird, ermittelt das System den Ort, an dem sich die Daten auf dem Archivmedium befinden. Durch das Ersetzen von Dateien durch Links, die auf den entsprechenden Speicherort verweisen, ergibt sich eine praktisch unbeschränkte Speicherkapazität. 

Bestimmte HSM-Systeme ermöglichen es, Dateien teilweise in einem lokalen Medium zu speichern. In diesem Fall wird eine Datei fast vollständig ausgelagert und nur ein kleiner Teil der ursprünglichen Datei verbleibt im lokalen Speicher. 

In HSM-Systemen werden zwei Methoden für den Zugriff auf Informationen eingesetzt, die in einem hierarchischen Speicher abgelegt wurden: 

  • Reparse Points 
  • Erweiterte Dateiattribute 
 
 
 
 
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