Kaspersky Anti-Virus 8.0 for Lotus Domino

 
 
 

E-Mail-Schutz

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2012 Jan 24 Artikel ID: 4940
 
 
 
 

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Lotus Domino.

Wenn der E-Mail-Schutz aktiviert ist, untersucht Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Lotus Domino alle auf dem Domino-Server einlaufenden E-Mail-Nachrichten aus E-Mail-Eingang, E-Mail Ausgang und E-Mail-Routing und behandelt sie nach Möglichkeit.

Für die Zeit der Untersuchung und Verarbeitung wird die Nachrichtenzustellung verzögert. E-Mail-Nachrichten werden in ihre Bestandteilen zerlegt: Textkörper, Anhänge und OLE-Objekte. Danach erfolgt die Filterung der angehängten Objekte nach Größe oder Dateinamen und die Antiviren-Untersuchung der Objekte. 

HinweisBei der Untersuchung der E-Mail-Nachrichten des Domino-Servers verwendet Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Lotus Domino  die Aufgabe kavmonitor. Bei Anhalten der Aufgabe kavmonitor wird keine Untersuchung der E-Mails durchgeführt. Nicht überprüfte E-Mail-Nachrichten werden nicht an die Benutzer gesendet, sondern in der Datenbank mail.box gespeichert. Damit die Nachrichten an die Empfänger gesendet werden, muss der Task kavmonitor aktiviert werden. 

Standardmäßig wird vor der Bearbeitung eine Kopie der gesamten Nachricht oder des Objekts in die Quarantäne verschoben. 

Die Information, dass die Nachricht von Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Lotus Domino  untersucht wurde, sowie die Beschreibung der ausgeführten Aktionen, werden zum Betreff und Textkörper hinzugefügt. Eine Benachrichtigung über die bei der Bearbeitung ausgeführten Aktionen wird an Absender, Empfänger und Administratoren gesendet. Informationen über Untersuchungsergebnisse und ausgeführte Aktionen werden in die Datenbank Ereignisjournal und Statistik eingetragen. 

Nach der Objektuntersuchung und -behandlung wird die Nachricht zur weiteren Zustellung an das Lotus Domino System weitergegeben.

Falls der Mechanismus zur Benachrichtigung über Epidemien aktiviert ist, gibt Kaspersky Anti-Virus bei einer Zunahme der entdeckten infizierten, verdächtigen und beschädigten Objekte, sowie von Objekten, die dieselbe Bedrohung enthalten, Meldung an die Administratoren und macht entsprechende Einträge ins Ereignisjournal. 

Sie können die Untersuchung von Anhängen, OLE-Objekten und Textkörper deaktivieren. Sie können auch die Untersuchungszeit von einzelnen Objekten beschränken, wodurch die Gesamtgeschwindigkeit der Nachrichtenuntersuchung steigt. Falls die Objektgröße den angegebenen Wert nicht überschreitet, wird das Objekt im Arbeitsspeicher des Servers untersucht, ohne auf der Festplatte gespeichert zu werden. Die Parameter vom E-Mail-Schutz werden in Profil festgelegt, zu dem der geschützte Server gehört.

Die Konfiguration einzelner Parametern des E-Mail-Schutzes für einen Server ist nicht vorgesehen. Der E-Mail-Schutz kann jedoch für jeden Server einzeln aktiviert (deaktiviert) werden.

 

Achtung!Einschränkungen bei der Arbeit des Programms:

    • Mit einem offenen Benutzerschlüssel verschlüsselte Nachrichten werden nicht untersucht.
    • Bei Nachrichten, die vom Absender unterschrieben wurden, wird beim Hinzufügen des Untersuchungsberichts oder beim Ersatz der Anhänge durch desinfizierte Dateien die Integrität der elektronischen Signatur verletzt. 
    • MIME-Meldungen werden in Rich Text-Format konvertiert, falls dem Textkörper der Untersuchungsbericht hinzugefügt wird. Dabei kann die Formatierung der Nachricht verletzt werden. 
 
 
 
 
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