Zusätzliche Einstellungen bei Remotesteuerung von Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Servers Enterprise Edition über die Konsole

 

Kaspersky Anti-Virus 8.0 for Windows Servers Enterprise Edition

 
 
 

Zusätzliche Einstellungen bei Remotesteuerung von Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Servers Enterprise Edition über die Konsole

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2012 Jan 23 Artikel ID: 4538
 
 
 
 

Wenn Sie planen, Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Servers Enterprise Edition über seine Konsole remote zu steuern, müssen Sie folgende Einstellungen vornehmen:

  1. Auf dem geschützten Server : fügen Sie diejenigen Benutzerkonten, welche die Remotesteuerung von Anti-Virus vornehmen sollen, der Gruppe KAVWSEE Administrators bei.
  2. Auf dem geschützten Server (nur wenn auf dem geschützten Server das Betriebssystem Microsoft Windows Server 2008 installiert ist und die Steuerung von Anti-Virus im Remote-Modus über seine Konsole erfolgen soll): erlauben Sie Netzwerkverbindungen über die Firewall für den Kaspersky Anti-Virus Management Dienst.
    Hierzu:
    1. Auf dem geschützten Server mit dem Betriebssystem Microsoft Windows Server 2008 klicken Sie auf Start > Systemsteuerung > Windows-Firewall.
    2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften der Windows-Firewall auf Eigenschaften ändern.
    3. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Ausnahmen in der Liste mit vordefinierten Ausnahmen die Kontrollkästchen COM + Netzwerkzugriff, Windows Management Instrumentation (WMI) und Remote Administration.
    4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Programm hinzufügen.
    5. Geben Sie im Dialogfenster Programm hinzufügen die Datei kavfsgt.exe an. Sie befindet sich im Ordner, den Sie bei der Installation der Anti-Virus-Konsole in der MMC als Zielordner angegeben haben. Der vollständige Standardpfad zur Datei lautet:
      • für die 32-Bit-Version von Microsoft Windows: %ProgramFiles%\Kaspersky Lab\Kaspersky Anti-Virus 6.0 For Windows Servers Enterprise Edition\kavfsgt.exe
      • für die 32-Bit-Version von Microsoft Windows: %ProgramFiles%\Kaspersky Lab\Kaspersky Anti-Virus 6.0 For Windows Servers Enterprise Edition\kavfsgt.exe
    6. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
  3. Auf dem Remote-Computer mit der installierten Anti-Virus-Konsole (nur wenn auf diesem Computer das Betriebssystem Microsoft Windows XP Service Pack 2 oder 3 bzw. Microsoft Windows Vista installiert ist): erlauben Sie Netzwerkverbindungen zwischen der Anti-Virus-Konsole und dem Anti-Virus Management Service Dienst.
    Hierzu:
    • Unter Microsoft Windows XP Service Pack 1
      • Schalten Sie die Windows-Firewall ab:
        1. Wählen Sie auf dem Computer, auf dem die Anti-Virus-Konsole in der MMC installiert ist, den Punkt Start > Systemsteuerung > Netzwerkverbindungen.
        2. Öffnen Sie das Kontextmenü für Local Area Connection und wechseln Sie zu den Eigenschaften.
        3. Im Dialogfenster Local Area Connection: Eigenschaften entfernen Sie das Häkchen Internet-Verbindung schützen auf der Registerkarte Extra.
        4. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.

    • Unter Microsoft Windows XP Service Pack 3 oder Microsoft Windows Vista oder Windows 7

      Erlauben Sie anonyme Remote-Zugriffe auf COM-Anwendungen:
        1. Auf dem Computer, auf dem die Anti-Virus-Konsole installiert ist, gehen Sie zu Start > Einstellungen > Systemsteuerung. Im folgenden Fenster wählen Sie Verwaltung (Administrative Tools) > Komponentendienste (Component Services).
        2. Öffnen Sie den Knoten Komponentendienste (Component Services) und anschließend den Knoten Computer (Computers), öffnen Sie das Kontextmenü auf dem Knoten Arbeitsplatz und gehen Sie zu den Eigenschaften.
        3. Klicken Sie im Dialogfenster Eigenschaften auf der Registerkarte COM-Sicherheit auf die Schaltfläche Limits bearbeiten in der Parametergruppe Zugriffsberechtigungen.
        4. Vergewissern Sie sich im Dialogfenster Zugriff erlauben davon, dass für den Benutzer ANONYMOUS LOGON das Kontrollkästchen Remote-Zugriff erlauben aktiviert ist.
        5. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.

      • Schalten Sie in der Windows-Firewall den TCP-Port 135 frei und erlauben Sie Netzwerkverbindungen für die ausführbare Datei des Anti-Virus-Fernverwaltungsprozesses kavfsrcn.exe.
        1. Auf dem Computer, auf dem die Anti-Virus-Konsole installiert ist, gehen Sie zu Start > Einstellungen > Systemsteuerung.
        2. Klicken Sie im Fenster Windows-Firewall auf der Registerkarte Ausnahmen auf die Schaltfläche Port hinzufügen.
        3. Im folgenden Fenster geben Sie im Feld Name DCOM von Anti-Virus, im Feld Portnummer geben Sie als Portnummer 135 ein, wählen Sie als Protokoll TCP. Klicken Sie auf OK.
        4. Klicken Sie auf der Registerkarte Ausnahmen auf die Schaltfläche Programm hinzufügen.
        5. Im Dialogfenster Programm hinzufügen klicken Sie auf Durchsuchen und geben Sie den Pfad zur Datei kavfsrcn.exe an. Sie befindet sich im Ordner, den Sie bei der Installation der Administrationstools als Zielordner angegeben haben. Der vollständige Standardpfad zur Datei lautet:
          • für die 32-Bit-Version von Microsoft Windows: %ProgramFiles%\Kaspersky Lab\Kaspersky Anti-Virus 6.0 For Windows Servers Enterprise Edition\kavfsgt.exe
          • für die 32-Bit-Version von Microsoft Windows: %ProgramFiles%\Kaspersky Lab\Kaspersky Anti-Virus 6.0 For Windows Servers Enterprise Edition\kavfsgt.exe
        6. Klicken Sie im Dialogfenster Windows-Firewall auf die Schaltfläche OK.
 
 
 
 
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