Beschreibung des automatischen Exploit-Schutzes (AEP)

 

Kaspersky Anti-Virus 2013

 
 
 

Beschreibung des automatischen Exploit-Schutzes (AEP)

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2012 Dez 07 Artikel ID: 8019
 
 
 
 
 
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf: Kaspersky Anti-Virus

Inhalt:


Was ist Exploit-Schutz

Eine neue Funktion zum Verhindern und Blockieren von Exploit-Aktionen ist jetzt für Kaspersky Anti-Virus verfügbar. Diese Funktion schützt Ihren Computer vor schädlichen Programmen, die Schwachstellen in den am häufigsten verwendeten Programmen (wie Adobe Reader, Internet Explorer, Firefox usw.) nutzen, um schädliche Aktionen auszuführen und dadurch unter anderem den Computer zu steuern und persönliche Daten zu stehlen.

Die Funktion Exploit-Schutz in Kaspersky Anti-Virus bietet Folgendes:

  • Kontrolliert ausführbare Dateien, die von Programmen mit Schwachstellen und Webbrowsern aufgerufen werden (beispielsweise Versuch, eine ausführbare Datei von einem Programm für die Anzeige von Dokumenten auszuführen)
  • Kontrolliert verdächtige Aktionen von Programmen mit Schwachstellen (wenn beispielsweise die Rechte eines ausgeführten Programms mit Schwachstellen überschritten werden und sie sich in den Systemspeicher anderer Prozesse schreiben)
  • Überwacht frühere Programmaufrufe (beispielsweise ob das Programm vom Benutzer oder von einer Bedrohung gestartet wurde)
  • Stellt die Quelle des Schadcodes fest (beispielsweise ein Webbrowser, der den Download einer infizierten Datei über eine Remote-Webadresse begonnen hat)
  • Schützt die Schwachstellen von Programmen

Kaspersky Anti-Virus stellt ausführbare Dateien fest, die Programme mit Schwachstellen ausführen. Wenn Kaspersky Anti-Virus einen Versuch feststellt, bei dem eine ausführbare Datei von einem Programm mit Schwachstellen ausführt wird, dessen Ausführung nicht vom Benutzer gestartet wurde, blockiert das Programm die Ausführung (der Benutzer kann nach der Bedrohungserkennung die Durchführung einer anderen Aktion auswählen). Informationen zur Blockierung der Ausführung der ausführbaren Datei werden im Bericht zu Exploit-Schutz protokolliert.

Um einen optimalen Schutz zu erhalten, werden die Listen der Programme mit erkannten Schwachstellen zusammen mit den Antivirus-Datenbanken von Kaspersky Internet Security aktualisiert.

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Konfigurieren der Einstellungen von Exploit-Schutz

Der Exploit-Schutz in Kaspersky Anti-Virus ist standardmäßig aktiviert. Den Exploit-Schutz können Sie wie folgt aktivieren bzw. deaktivieren:

  1. Öffnen Sie das Hauptfenster des Programms.
  2. Klicken Sie im oberen rechten Bereich des Fensters auf die Schaltfläche Einstellungen.

  1. Rufen Sie im Fenster Einstellungen die Registerkarte Schutz-Center auf und wählen Sie Aktivitätsmonitor.
  2. Auf der rechten Seite des Fensters können Sie die wichtigsten Einstellungen zu Exploit-Schutz ändern:
    • Aktivieren bzw. deaktivieren Sie die Funktion, indem Sie das Kontrollkästchen Exploit-Schutz aktivieren aktivieren bzw. deaktivieren.
    • Wählen Sie nach der Bedrohungserkennung eine Aktion aus, indem Sie auf die Schaltfläche Einstellungen klicken.

Sie können die folgenden Aktionen auswählen, nachdem eine ausführbare Datei versucht hat, ein Programm mit Schwachstellen auszuführen:

  • Aktion automatisch auswählen – Kaspersky Internet Security 2013 wählt eine Aktion automatisch aus. Diese Einstellung ist nur im automatischen Schutzmodus verfügbar.
  • Aktion erfragen – Kaspersky Internet Security fordert den Benutzer zum Durchführen einer Aktion auf. Diese Einstellung ist nur im interaktiven Schutzmodus verfügbar.
  • Aktion erlauben – Das Programm lässt die Ausführung der Datei immer zu.
  • Aktion verbieten – Das Programm blockiert die Ausführung der Datei von einem Programm mit Schwachstellen immer.

  1. Klicken Sie im Fenster Einstellungen auf die Schaltfläche OK.
  2. Schließen Sie das Hauptfenster des Programms.

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