Kaspersky Security Center

Administrationsserver

28. März 2024

ID 3303

Die Komponenten von Kaspersky Security Center ermöglichen eine Remote-Programmverwaltung der auf Client-Geräten installierten Kaspersky-Programme.

Geräte, auf welchen die Komponente "Administrationsserver" installiert ist, werden als Administrationsserver bezeichnet (im Weiteren auch Server genannt). Administrationsserver müssen vor unberechtigtem Zugriff (auch physischer Natur) geschützt werden.

Der Administrationsserver wird auf dem Gerät als Dienst mit den folgenden Attributen installiert:

  • Unter dem Namen "Kaspersky Security Center Administrationsserver"
  • Mit automatischem Start bei Start des Betriebssystems
  • Unter dem Benutzerkonto LocalSystem oder unter dem Benutzerkonto, das bei Installation des Administrationsservers ausgewählt wurde

Der Administrationsserver führt folgende Funktionen aus:

  • Speicherung der Struktur der Administrationsgruppen
  • Speicherung von Informationen über die Konfiguration der Client-Geräte
  • Organisation der Datenverwaltung für Programmpakete
  • Remote-Installation von Programmen auf Client-Geräten und Löschen von Programmen
  • Datenbanken-Update und Update der Programm-Module von Kaspersky
  • Verwaltung von Richtlinien und Aufgaben auf Client-Geräten
  • Speicherung von Informationen über die auf den Client-Geräten aufgetretenen Ereignisse
  • Erstellen von Berichten über die Ausführung von Kaspersky-Programmen
  • Verteilung von Lizenzschlüsseln auf Client-Geräte, sowie Speicherung von Informationen über die Lizenzschlüssel
  • Senden von Benachrichtigungen über den Status der Aufgabenausführung (z. B. über einen Virenfund auf einem Client-Gerät)

Namensgebung für Administrationsserver in der Programmoberfläche

In den Oberflächen der MMC-basierten Verwaltungskonsole und in der Kaspersky Security Center Web Console können Administrationsserver die folgenden Namen haben:

  • Name des Geräts mit dem Administrationsserver, z. B. "Gerätename" oder "Administrationsserver: Gerätename".
  • IP-Adresse des Geräts mir dem Administrationsserver, z. B. "IP-Adresse" oder "Administrationsserver: IP-Adresse".
  • Sekundäre Administrationsserver und virtuelle Administrationsserver haben benutzerdefinierte Namen, die Sie beim Verbinden eines virtuellen oder sekundären Administrationsservers mit dem primären Administrationsserver angeben.
  • Wenn Sie Kaspersky Security Center Web Console auf einem Linux-Gerät installiert haben und verwenden, zeigt das Programm die Namen von Administrationsservern, die Sie als "vertrauenswürdig" eingestuft haben, in einer Antwort-Datei an.

Das Herstellen einer Verbindung zum Administrationsserver via Verwaltungskonsole oder Kaspersky Security Center Web Console ist jeweils möglich.

Siehe auch:

Hauptinstallationsszenario

Szenario: Bereitstellung für eine Cloud-Umgebung

Kaspersky Security Center installieren

Interaktion der Komponenten von Kaspersky Security Center und der Sicherheitsanwendungen: weitere Informationen

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