Kaspersky Security Center

Erstellen benutzerdefinierter Installationspakete

28. März 2024

ID 182501

Mit benutzerdefinierten Installationspaketen können Sie die folgenden Aufgaben ausführen:

Ein benutzerdefiniertes Installationspaket ist ein Ordner mit einem Satz von Dateien. Die Quelle, aus der ein benutzerdefiniertes Installationspaket erstellt wird, ist eine Archivdatei. Die Archivdatei enthält eine Datei oder mehrere Dateien, die in das benutzerdefinierte Installationspaket aufgenommen werden müssen. Wenn Sie ein benutzerdefiniertes Installationspaket erstellen, können Sie Befehlszeilenparameter angeben, z. B. um das Programm im Silent-Modus zu installieren.

Wenn Sie einen aktiven Lizenzschlüssel für das Schwachstellen- und Patch-Management besitzen, können Sie Ihre standardmäßigen Installationseinstellungen für das entsprechende benutzerdefinierte Installationspaket konvertieren und die von den Kaspersky-Experten empfohlenen Werte verwenden. Die Einstellungen werden nur dann während der Erstellung des benutzerdefinierten Installationspaketes automatisch konvertiert, wenn die dazugehörige ausführbare Datei in der Kaspersky-Datenbank für Drittherstellersoftware enthalten ist.

So erstellen Sie ein benutzerdefiniertes Installationspaket:

  1. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
    • Wechseln Sie im Hauptmenü zu Gerätesuche und Softwareverteilung Softwareverteilung und ZuweisungInstallationspakete.
    • Wechseln Sie im Hauptmenü zu Vorgänge DatenverwaltungInstallationspakete.

    Eine Liste der auf dem Administrationsserver verfügbaren Installationspakete wird angezeigt.

  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen.

    Der Assistent für das Erstellen eines Installationspakets wird gestartet. Setzen Sie den Assistenten mithilfe der Schaltfläche Weiter fort.

  3. Wählen Sie auf der ersten Seite des Assistenten die Option Installationspaket aus einer Datei erstellen aus.
  4. Geben Sie auf der nächsten Seite des Assistenten den Paketnamen an und klicken Sie auf Durchsuchen.

    In Ihrem Browser wird das Windows-Standardfenster Öffnen geöffnet. Dort können Sie eine Datei zum Erstellen des Installationspakets auswählen.

  5. Wählen Sie eine Archivdatei aus, die sich auf einem verfügbaren Datenträger befindet.

    Sie können eine Archivdatei zip-, cab-, tar- oder tar.gz-Format hochladen. Es ist nicht möglich, ein Installationspaket aus einer sfx-Datei (selbstextrahierendes Archiv) zu erstellen.

    Wenn Sie möchten, dass die Einstellungen während der Paketinstallation konvertiert werden, vergewissern Sie sich, dass das Kontrollkästchen Die Einstellungen der von Kaspersky Security Center erkannten Programme nach Abschluss des Assistenten zu empfohlenen Werten konvertieren aktiviert ist, und klicken Sie Weiter.

    Das Hochladen der Datei auf den Kaspersky Security Center Administrationsserver wird gestartet.

    Wenn Sie die Verwendung von empfohlenen Installationseinstellungen aktiviert haben, prüft Kaspersky Security Center 14.2, ob die ausführbare Datei in der Kaspersky-Datenbank für Drittherstellersoftware enthalten ist. Bei erfolgreicher Prüfung erhalten Sie einen Hinweis, dass die Datei erkannt wurde. Die Einstellungen werden konvertiert und das benutzerdefinierte Installationspaket wird erstellt. Es sind keine weiteren Aktionen erforderlich. Klicken Sie auf die Schaltfläche Fertigstellen, um den Assistenten zu schließen.

  6. Wählen Sie auf der nächsten Seite des Assistenten eine Datei aus (von der Liste der Dateien, die aus der ausgewählten Archivdatei extrahiert wurden) und geben Sie die Befehlszeilenparameter einer ausführbaren Datei an.

    Sie können bestimmte Befehlszeilenparameter angeben, um das Programm im Silent-Modus aus dem Installationspaket zu installieren. Die Angabe von Befehlszeilenparametern ist optional.

    Das Erstellen des Installationspakets wird gestartet.

    Der Assistent meldet, wenn der Vorgang abgeschlossen ist.

    Falls das Installationspaket nicht erstellt wurde, wird eine entsprechende Meldung angezeigt.

  7. Klicken Sie auf die Schaltfläche Fertigstellen, um den Assistenten zu schließen.

Das von Ihnen erstellte Installationspaket wird in den Unterordner "Pakete" des Freigegebenen Ordners des Administrationsservers heruntergeladen. Nach dem Herunterladen erscheint das Installationspaket in der Liste der Installationspakete.

Wenn Sie in der Liste der Installationspakete, die auf dem Administrationsserver verfügbar sind, auf den Link mit dem Namen eines benutzerdefinierten Installationspakets klicken, können Sie:

  • Anzeigen der folgenden Eigenschaften eines Installationspakets:
    • Name. Der Name des benutzerdefinierten Installationspakets.
    • Quelle. Der Programmhersteller.
    • Programm. Das im benutzerdefinierten Installationspaket enthaltene Programm.
    • Version. Programmversion.
    • Sprache. Sprache des Programms, das im benutzerdefinierten Installationspaket enthalten ist.
    • Größe (MB). Größe des Installationspakets.
    • Betriebssystem. Typ des Betriebssystems, für welches das Installationspaket vorgesehen ist.
    • Erstellt. Erstellungsdatum des Installationspaketes.
    • Geändert. Änderungsdatum des Installationspaketes.
    • Typ. Typ des Installationspakets.
  • Paketname und Befehlszeilenparameter ändern. Diese Funktion ist nur für Pakete verfügbar, die nicht auf Basis von Kaspersky-Programmen erstellt wurden.

Wenn Sie für den Erstellungsprozess des benutzerdefinierten Pakets die Einstellungen des Installationspakets in die empfohlenen Werte konvertiert haben, können Ihnen in den Einstellungen des benutzerdefinierten Installationspakets auf der Registerkarte Einstellungen zwei zusätzliche Abschnitte angezeigt werden: Einstellungen und Installationsreihenfolge.

Der Abschnitt Einstellungen enthält die folgenden, tabellarisch aufgeführten Eigenschaften:

  • Name. Die Spalte gibt den dem Installationsparameter zugewiesen Namen an.
  • Typ. Die Spalte gibt den Typ des Installationsparameters an.
  • Wert. Die Spalte gibt den durch den Installationsparameter definierten Datentyp an (Bool, Filepath, Numeric, Path oder String).

Der Abschnitt Installationsreihenfolge enthält eine Tabelle, welche die folgenden Eigenschaften von dem Update angibt, das im benutzerdefinierten Installationspaket enthalten ist:

  • Name. Der Name des Updates.
  • Beschreibung. Die Beschreibung des Updates.
  • Quelle. Die Quelle des Updates, d. h. entweder von Microsoft oder von einem anderen Dritthersteller veröffentlicht.
  • Typ. Der Typ des Updates, d. h. entweder für einen Treiber oder für ein Programm vorgesehen.
  • Kategorie. Die für Microsoft-Updates angegebene Kategorie des Windows Server Update-Dienstes (WSUS) (Kritische Updates, Definitionsupdates, Treiber, Funktionspakete, Sicherheitsupdates, Servicepakete, Tools, Update-Rollups, Updates, oder Upgrades).
  • Ereigniskategorie entsprechend MSRC. Die durch das Microsoft Security Response Center (MSRC) definierte Ereigniskategorie des Updates.
  • Ereigniskategorie. Die durch Kaspersky definierte Ereigniskategorie des Updates.
  • Ereigniskategorie des Patches (für Patches, die für Kaspersky-Programme vorgesehen sind). Die Ereigniskategorie eines Patches, wenn dieser für ein Kaspersky-Programm vorgesehen ist.
  • Artikel. Die ID des Artikels, welcher das Update beschreibt, in der Wissensdatenbank.
  • Bulletin. Die ID des Security-Bulletins, welches das Update beschreibt.
  • Nicht zur Installation zugewiesen. Gibt an, ob das Update den Status "Nicht zur Installation zugewiesen" besitzt.
  • Zur Installation. Gibt an, ob das Update den Status "Zur Installation" besitzt.
  • Installation. Gibt an, ob das Update den Status "Installation" besitzt.
  • Installiert. Gibt an, ob das Update den Status "Installiert" besitzt.
  • Fehlgeschlagen. Gibt an, ob das Update den Status "Fehlgeschlagen" besitzt.
  • Neustart erforderlich. Gibt an, ob das Update den Status "Neustart erforderlich" besitzt.
  • Registriert. Gibt Datum und Uhrzeit an, wann das Update registriert wurde.
  • Installation im interaktiven Modus. Gibt an, ob das Update während der Installation Benutzerinterkation erfordert.
  • Widerrufen. Gibt Datum und Uhrzeit an, wann das Update widerrufen wurde.
  • Genehmigungsstatus des Updates. Gibt an, ob das Update zur Installation genehmigt wurde.
  • Revision. Gibt die aktuelle Revisionsnummer des Updates an.
  • Update-ID. Gibt die Update-ID an.
  • Programmversion. Gibt die Versionsnummer an, auf welche das Programm aktualisiert wird.
  • Ersetzt. Gibt ein oder mehrere andere Updates an, die dieses Update ersetzen können.
  • Ersetzend. Gibt ein oder mehrere Updates an, die durch dieses Update ersetzt werden können.
  • Sie müssen die Bedingungen des Lizenzvertrags akzeptieren. Gibt an, ob das Update das Akzeptieren des Endbenutzer-Lizenzvertrags (EULA) erfordert.
  • Hersteller. Gibt den Namen des Herstellers des Updates an.
  • Programmfamilie. Gibt den Namen der Programmfamilie an, zu welcher dieses Update gehört.
  • Programm. Gibt den Namen des Programms an, zu welchem dieses Update gehört.
  • Sprache. Gibt die Sprache der Update-Lokalisierung an.
  • Nicht zur Installation zugewiesen (neue Version). Gibt an, ob das Update den Status "Nicht zur Installation zugewiesen (neue Version)" besitzt.
  • Erfordert vorbereitende Installation. Gibt an, ob das Update den Status "Erfordert vorbereitende Installation" besitzt.
  • Download-Modus. Gibt den Modus des Update-Downloads an.
  • Ist ein Patch. Gibt an, ob das Update ein Patch ist.
  • Nicht installiert. Gibt an, ob das Update den Status "Nicht installiert" besitzt.

Siehe auch:

Installationspaket erstellen

Anzeigen von Bildschirmbenachrichtigungen

Szenario: Softwareverteilung der Programme von Kaspersky über die Kaspersky Security Center Web Console

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